Beim internationalen Pfingstreitturnier in Wiesbaden hat der niederländische Springreiter Harrie Smolders am Sonntag die zweite Qualifikation zum Großen Preis gewonnen. Im Dressurviereck war Isabell Werth mal wieder eine Klasse für sich.

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Harrie Smolders mit seinem Pferd Zinius beim Pfingstturnier in Wiesbaden

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Smolders sicherte sich am Sonntag den Preis des Hessischen Ministerpräsidenten. Der Niederländer blieb mit seinem Pferd Zinius in einer Zeit von 43,88 Sekunden fehlerfrei. Rang zwei ging an Hikari Yoshizawa aus Japan mit Conrato (0/44,99).

Dritter wurde der Ire Peter Moloney mit Compelling (0/45,75). Als beste Deutsche kam Jörne Sprehe aus Fürth mit Bankimoon auf Rang sechs (4/45,03). Sie hatte am Samstag die erste Qualifikation gewonnen. Der Große Preis für die Springreiter wird am Pfingstmontag entschieden. 

Werth peilt Nummer 13 an

In der Dressur zeigte Weltmeisterin Isabell Werth einmal mehr ihre Klasse und gewann am Sonntag überlegen den Grand Prix. Mit ihrem neunjährigen Nachwuchspferd Quantaz erhielt die 49-Jährige aus Rheinberg eine Bewertung von 75,087 Prozent. Rang zwei ging an Lokalmatador Matthias Alexander Rath aus Kronberg mit Foundation, der mit 71,152 Prozent bewertet wurde.

Dritte wurde Team-Weltmeisterin Dorothee Schneider aus Framersheim mit Pathétique (71,087). Am Montag steht zum Abschluss der Grand Prix Special an, den Werth in der hessischen Landeshauptstadt bereits zwölf Mal gewonnen hat.

Am Montag gibt es ab 17.45 Uhr im hr-fernsehen ein heimspiel! extra live zum traditionellen Wiesbadener Pfingstturnier.