Die neue Halle der Kassel Huskies

Die Kassel Huskies bestreiten die kommende DEL2-Saison in einer runderneuerten Eissporthalle. Bis zum Saisonauftakt am 1. Oktober wartet zwar noch viel Arbeit, dann dürfen sich Fans und Spieler aber auf viele Highlights freuen.

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Rund um und in der Kasseler Eissporthalle wird seit rund vier Monaten gewerkelt, was das Zeug hält. Dort, wo normalerweise die Kassel Huskies um Punkte in der DEL2 kämpfen, hämmern, schweißen und schrauben aktuell Dutzende Bauarbeiter an der nordhessischen Eishockey-Zukunft. Ihr Ziel: Die deutlich in die Jahre gekommene Heimstätte der Huskies wird "einmal auf links gedreht", wie Ex-Profi Michi Christ am Dienstag am hr-sport-Mikrofon zusammenfasste.

Der Countdown läuft

Christ, der die Sanierung in neuer Funktion als Umbau-Organisator verantwortet und gemeinsam mit Architekt Reinhold Bauch vorantreibt, hat einen stressigen Sommer hinter – und noch einige arbeitsreiche Tage vor – sich. In der Halle, die aktuell noch einer Großbaustelle gleicht, soll schon am 1. Oktober Zweitliga-Eishockey gespielt werden. Premieren-Gegner: die Tölzer Löwen. "Das kriegen wir hin", versprach Christ. "Wichtig ist aber auch zu sagen, dass wir in vier Monaten nicht alles aufholen konnten, was in den vergangenen zehn Jahren vergessen wurde."

Heißt: Ganz verschwinden wird das große Baustellen-Besteck erst einmal nicht. Schon am nächsten Freitag soll die 1977 gebaute und seitdem nur spärlich modernisierte Halle aber zumindest im Innenraum in neuem Glanz erstrahlen. "Optisch wird das für viele sicherlich einen Wow-Effekt haben", ist sich Christ sicher.

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Huskies bekommen XXL-Videowürfel

Besonders herausstechen wird dann, das betonte auch Architekt Bauch, der neue Videowürfel. Der Koloss, der aktuell noch auf dem Boden steht und auf seinen Abflug in Richtung Dach wartet, ist an jeder Seite 20 Quadratmeter groß und wiegt insgesamt drei Tonnen. "Die Beleuchtung und der Ton waren hier die wohl größte Herausforderung", so Bauch.

Außerdem neu: Sieben VIP-Logen und eine 60 Meter lange LED-Leinwand. Die unbequemen Plastikschalen sind Polstersitzen gewichen, das Spielfeld wird von einer optisch veränderbaren Flexbande umrandet und auch auf den Toiletten wurde mehr als einmal feucht durchgewischt. "Die Sanitäranlagen sind komplett neu", so Christ. Ganz besonders treue Fans können zudem zukünftig in einer extra eingerichteten Box direkt neben der Ersatzbank Platz nehmen.

Die DEL bleibt das große Ziel

Dass zudem die Gästekabine aus dem Inventar der Eishockey-WM stammt und in Rot gehalten ist, sorgt nicht nur für einen farblichen Akzent. Es zeigt auch die sportliche Richtung, in die es gehen soll. "Wir machen diesen Umbau sicher nicht umsonst", so Christ. "Wir wollen in dieser Halle in der ersten Liga spielen." Zumindest infrastrukturell dürften die Voraussetzungen dafür jetzt stimmen.

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