Leon Glatzer ist bei den Sommerspielen in Tokio ausgeschieden. Dennoch war der in Kassel aufgewachsene Surfer zufrieden.

Audiobeitrag

Audio

Audioseite Leon Glatzer sendet Grüße an das deutsche Olympia-Team

Surfer Leon Glatzer hat gut performt bei Olympia.
Ende des Audiobeitrags

Leon Glatzer belegte bei der Olympia-Premiere seines Sports am Sonntag in der zweiten Runde den vierten Platz von fünf Wellenreitern und verpasste damit den dritten Durchgang, für den sich die besten drei Surfer seines Heats qualifizierten. Die Zufriedenheit überwog dennoch. "Das war eine unglaubliche Erfahrung, eine einmalige Erfahrung", sagte Glatzer, dessen Mutter Katja in Kassel großgeworden ist, in einem Instagram-Video. "Es fühlt sich immer noch an wie ein Traum. Ich hatte eine großartige Zeit."

Glatzer scheitert bei Olympia-Premiere nur knapp

Glatzer erhielt für seine besten Wellen in Japan 10,43 Punkte. Der Australier Julian Wilson, der Dritter wurde, kam auf 11,27 Zähler. Die meisten Punkte in Glatzers Durchgang bekam der Italiener Leonardo Fioravanti mit 12,53 Zählern.

In der ersten Runde am Tsurigasaki Surfing Beach hatte Glatzer den direkten Einzug in den dritten Durchgang nur um die Winzigkeit von 0,10 Zählern hinter dem zweitplatzierten Michel Bourez aus Frankreich verpasst. Er wird nun mit Olympia-Rang 17 gewertet.

Dennoch überwieg die Freude

Glatzer hat deutsche Eltern, ist auf Hawaii geboren und in Costa Rica aufgewachsen. Er dankte nach seiner Olympia-Premiere allen Freunden und Fans, die ihm Nachrichten geschickt haben, und dem deutschen Team in Japan. "Ihr seid nicht nur ein Team, ihr seid nicht nur ein Label, ihr seid Familie, ihr seid das But und das Herz zu dem ich mich als Athlet zugehörig fühle!! Danke, dass es euch gibt."