Angelique Kerber

Angelique Keber will sich mit dem Turnier in Bad Homburg optimal auf Wimbledon vorbereiten. Nach Enttäuschungen bei den vorherigen Grand Slams sollen die Turniere auf Rasen die Wende bringen. Dafür lobt sie in Bad Homburg vor allem den Greenkeeper.

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Angelique Keber im Interview
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Angelique Kerber hat sich vor ihrem Auftakt bei den Bad Homburg Open zum Turnier, ihrer aktuellen Form und auch der Debatte um die Tennisspielerin Naomi Osaka geäußert. Gegenüber dem hr-sport sagte die ehemalige Wimbledonsiegerin, dass sie nervös in ihrer Rolle als Botschafterin für die Bad Homburg Open sei: "Ich habe das Turnier von Anfang an mit aufgebaut. Über zwei Jahre haben wir gebraucht, damit das Turnier stattfinden kann." Für sie sei es eine optimale Vorbereitung auf Wimbledon, gerade in Bezug auf den außergewöhnlich guten Rasen: "Ich bin sehr zufrieden, der Greenkeeper hat sehr gute Arbeit geleistet."

Vier Grand Slam-Siegerinnen gehen in Bad Homburg an den Start. Wohl auch deswegen wollte Kerber gar kein konkretes Ziel wie den Turniersieg ausrufen. "Das Allerwichtigste ist, dass wir ein sehr gutes Startfeld haben. Wir werden interessante und spannende Matches sehen. Das wird kein Selbstläufer." Am Montagabend (nicht vor 18 Uhr) spielt Kerber gegen Jekaterina Jaschina.

Enttäuschungen in Australien und Frankreich

Nach zwei enttäuschenden Grand Slams will Kerber gerade in Wimbledon zu alter Klasse zurückfinden. "Es ist bisher nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. Es kann nur besser werden. In Wimbledon habe ich meinen größten Erfolg gehabt. Dort will ich es besser machen als in den vorherigen Grand Slams." Zuletzt war Kerber in Berlin in der zweiten Runde ausgeschieden. Bei den French Open war für sie in der ersten Runde Schluss, gleiches galt für die "Australian Open".

Die gebürtige Bremerin setzt für bessere Resultate auf die Emotionen von den Rängen. "Es ist mehr Druck, aber ich brauche die Fan-Energie für mein Spiel. Da kann man die letzten Prozent aus sich herausholen." In Bad Homburg werden 600 Fans vor Ort sein.

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Kerber zu Diskussion um Osaka: "Medienarbeit Teil unseres Jobs"

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Tennis in Bad Homburg
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Kerber äußerte sich auch zur jüngsten Debatte um ihre Kollegin Naomi Osaka, die bei den French Open nicht an der obligatorischen Pressekonferenz teilgenommen hatte. Osaka hatte in der Folge publik gemacht, dass sie an Depressionen leide. Ihren Start bei Wimbledon sagte sie ab, um sich mehr Zeit für Freunde und Familie zu nehmen.

Kerber sagte dazu, dass sie sich nicht genau zu Osaka äußern könne, weil sie viele Hintergründe bei ihr nicht kenne. Generell sagte sie zur Medienarbeit der Athletinnen: "Als Spielerin ist es nicht einfach, sich jedes Mal vor die Presse zu stellen. Man fühlt sich mal nicht so gut und man wird jede Woche aufs Neue beurteilt. Der Druck ist groß." Sie fügte aber auch an: "Auf der anderen Seite gehört die Pressearbeit dazu und ist Teil unseres Jobs. Für mich ist es durch die Erfahrung immer leichter geworden und konnte vieles nicht zu sehr an mich heranlassen. Je länger man oben spielt, umso einfacher wird der Umgang mit der Öffentlichkeit."