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Skeleton bei Olympia: Gold für Neise, Frust bei Hermann

Tina Hermann

Bei den Olympischen Spielen in Peking hat Skeleton-Pilotin Tina Hermann das Podium haarscharf verpasst. Ausgerechnet im letzten Lauf fiel die Mittelhessin am Samstag aus den Medaillenrängen.

Als Dritte war sie in den vierten und damit letzten Lauf gegangen, den Wettkampf aber beendete sie als Vierte - und damit ohne Medaille: Bei den Olympischen Spielen in Peking hat Skeleton-Pilotin Tina Hermann den Bronzerang denkbar knapp verpasst. Beim Olympiasieg ihrer deutschen Teamkollegin Hannah Neise blieb der 29 Jahre alten Mittelhessin aus Eschenburg-Hirzenhain (Lahn-Dill) am Samstag lediglich der vierte Platz.

"Es ist einfach nur krass bitter", sagte Hermann anschließend unter Tränen. "Ich bin wirklich richtig enttäuscht. Am meisten leid tut es mir für meinen Trainer. Das ist das Bitterste."

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Hermann unter Tränen: "Einfach nur krass bitter"

Tina Hermann
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Tina Hermann: erst Dritte, dann aber Vierte

Im Ziel hatte Hermann 1,11 Sekunden Rückstand auf Neise. Die Niederländerin Kimberly Bos, die sich Bronze holte, war lediglich 0,27 Sekunden schneller als die Mittelhessin. Silber ging an Jaclyn Narracott aus Australien.

Wie schon nach dem zweiten Lauf am Freitag hatte Hermann auch nach dem dritten Durchgang am Samstag auf dem dritten Platz gelegen. Dann aber wiederholte sich für die Weltmeisterin ein Drama: Schon bei Olympia 2018 hatte sie als Fünfte eine Medaille um acht Hundertstel verpasst.

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