Tischtennis-Ass Timo Boll ist die Rückkehr in den Wettkampfmodus nach der Corona-Zwangspause gelungen – wenn auch unter besonderen Rahmenbedingungen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Olympia: Timo Boll über die Verschiebung der Spiele in Tokio

Timo Boll am Ball
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Rekord-Europameister Timo Boll hat eine erfolgreiche Rückkehr in den Wettkampfbetrieb nach der Corona-Pause gefeiert. Im ersten Finale der neuen Tischtennis-Turnierserie "Düsseldorf Masters" gewann der Odenwälder vor leeren Rängen souverän mit 3:1 gegen Steffen Mengel.

Auf dem Weg ins Endspiel hatte sich Boll im Viertelfinale zunächst gegen seinen Düsseldorfer Teamkollegen Anton Källberg (3:1) durchgesetzt, anschließend besiegte er Kristian Karlsson (beide Schweden) ebenfalls 3:1. Für Dimitrij Ovtcharov (Hameln/Orenburg) war am Dienstagvormittag bereits in der Runde der letzten Acht gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Dang Qiu Schluss (2:3).

Boll: "Ein seltsames Gefühl"

"Es war schon ein seltsames Gefühl, einen Wettkampf so zu bestreiten, ohne Zuschauer, ohne Atmosphäre", hatte Boll nach seinen ersten Spielen am Montag gesagt. Er sei aber froh, "dass wir überhaupt wieder richtige Matchpraxis bekommen und nicht nur trainieren".

Zum strengen Hygienekonzept der Veranstalter gehört unter anderem die Verwendung neuer Bälle bei jedem Aufschlag. Die verwendeten Bälle werden gereinigt sowie der Tisch nach jedem Match desinfiziert. Der Schiedsrichter trägt einen Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe, auf Seitenwechsel und Coaching an der Box wird verzichtet.

Bundesliga weiter in der Zwangspause

Das Turnier, das von Borussia Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) organisiert wird, soll vorerst wöchentlich mit wechselnden Teilnehmern stattfinden. Die Bundesliga befindet sich weiter in der Corona-Zwangspause.