Der deutsche Tischtennis-Weltpräsident Thomas Weikert wird nicht wieder für das internationale Spitzenamt kandidieren.

"Ich trete definitiv nicht wieder an", sagte der 59 Jahre alte Rechtsanwalt aus Limburg am Donnerstag. Weikert zog damit die Konsequenzen aus den Querelen und dem Machtkampf in der Führung des Weltverbandes ITTF. Neuwahlen finden im November statt.

"Der Hauptgrund dafür ist, dass ich mit einigen Entscheidungen des Exekutivkomitees und dem Kurs der ITTF nicht einverstanden bin", erklärte Weikert in einem Schreiben an die Mitgliedsverbände. "Insofern behalte ich mir vor, meine Kritik später im Detail zu äußern." Trotz des Streits in der Führung der ITTF betonte er zum Ende seiner siebenjährigen Präsidentschaft: "Es war eine Freude für mich."