Stephan Leyhe über den Dächern von Innsbruck

Skispringer Stephan Leyhe ist mit einem starken achten Platz in der Gesamtwertung in die Qualifikation bei der Vierschanzentournee in Innsbruck gegangen. Dort hatte der Willinger zu kämpfen, ist am Dienstag aber dabei und hat sich viel vorgenommen.

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Leyhe nach Qualifikation in Innsbruck: "Morgen heißt es, die Fehler abstellen"

Stephan Leyhe im Interview
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Die deutschen Skispringer um den Willinger Stephan Leyhe haben die Qualifikation bei der Vierschanzentournee in Innsbruck gemeistert, sind aber nicht ganz vorne reingesprungen. Leyhe kam nicht über Rang 24 hinaus. Damit aber ist er für das Springen am Dienstag qualifiziert. Aber: "Die Umstellung von Garmisch hier her ist ein bisschen tricky", sagte der Willinger, der sich mit der Schanze am Bergisel schwer getan hat. "Ziel erreicht und morgen heißt es, die Fehler abstellen." Leyhe muss am Dienstag dann im Duell gegen den Italiener Giovanni Bresadola antreten.

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Vierschanzentournee in Innsbruck: Stephan Leyhes Sprung im Video

Stephan Leyhe bei seinem Sprung in Innsbruck
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Karl Geiger flog auf 119,5 Meter und belegte damit den zehnten Rang, auch der Neujahrszweite Markus Eisenbichler war am berühmten Bergisel mit 119 Metern und Rang acht solide. "Der Tag war nicht so verkehrt. Der Quali-Sprung hätte besser sein können, aber alles in allem in Ordnung", sagte Geiger. Den Sieg in der Quali sicherte sich der japanische Gesamtführende Ryoyu Kobayashi, der 126,5 Meter sprang.

Freund kein Feind der Schanze

Am Dienstag (13.30 Uhr) steht in Innsbruck das dritte von vier Tournee-Springen auf dem Programm. Eisenbichler hatte vorher einen Traumsprung hingelegt und war dabei 139 Meter geflogen. "Markus hatte im Training einen Erste-Sahne-Sprung. Ich glaube, es war ein schöner Tag für ihn", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher. 

Als Schanzenrekord zählt der Versuch aber nicht, weil es kein offizieller Wettkampfsprung war. Neben Geiger und Eisenbichler qualifizierten sich auch alle fünf weiteren Athleten für das Bergiselspringen. Severin Freund war als Sechster bester Deutscher und profitierte dabei auch vom intensiven Sommertraining in Tirol. "Bei mir hat es auf jeden Fall geholfen. Es ist eine eigene Schanze, da kann es schon helfen, sich im Sommer ein Konzept zurechtzulegen", kommentierte Freund. Auch Constantin Schmid (25.), Andreas Wellinger (44.) und Pius Paschke (50.) sind am Dienstag dabei.