Die Frankfurt Universe
Die Frankfurt Universe stehen finanziell am Abgrund. Bild © Imago

Gute Nachrichten für alle Football-Fans der Frankfurt Universe: Der finanziell schwer angeschlagene Bundesligist kann die Saison beenden. Insolvenzverwalter Thomas Rittmeister hat noch weitere positive Meldungen zu verkünden.

Die hochverschuldete Frankfurt Universe kann die laufende Saison in der Bundesliga (GFL) zu Ende spielen. Die Finanzierung der kommenden Spiele sei gesichert, erklärte Insolvenzverwalter Thomas Rittmeister am Dienstag und fügte zur Freude aller Universe-Anhänger an: "Die Men in Purple werden diese Saison in jedem Fall auf dem Spielfeld beenden."

Möglich gemacht habe die Sicherung der laufenden Saison die Unterstützung der Sponsoren, hob Rittmeister hervor: "Diese haben ihr finanzielles Engagement teilweise sogar noch erweitert." Darüber hinaus konnte der Insolvenzverwalter "zusätzliche Sponsoren" für die klammen Footballer gewinnen. Angaben zur Höhe der Zuwendungen machte er nicht.

Einigung mit Stadionbetreiber FSV Frankfurt

Damit nicht genug der positiven Nachrichten: "Ich habe mit dem Stadionbetreiber FSV Frankfurt eine gute Vereinbarung für diese und die kommende Saison treffen können", sagte Rittmeister, der seit knapp zwei Wochen den Betrieb des Football-Erstligisten fortführt. Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Frankfurt Universe Betriebs GmbH war Anfang Juli am Amtsgericht Offenbach eröffnet worden.

Neben der Finanzierung der aktuellen Spielzeit muss die Universe aber noch eine Lösung für die Altlasten finden. In seinem Gutachten zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens betitelte Rittmeister diese offiziell auf 1,5 Millionen Euro. Diese Zahl stamme aus der Buchhaltung der Universe Betriebs GmbH, erklärte der Jurist dem hr-sport. In den kommenden Wochen müsse die Summe nun überprüft werden. Da die Buchhaltung in kriselnden Unternehmen oft nicht mehr einwandfrei funktioniert, kann es hier zu Abweichungen kommen.