Lena Vedder vom VC Wiesbaden jubelt

Nach langer Corona-Pause geht es für die Volleyballerinnen des VC Wiesbaden am Sonntag endlich wieder los. Und die neu aufgestellten Hessinnen wollen nicht lange fackeln.

Endlich wieder baggern, endlich wieder pritschen: Nach knapp sieben Monaten Corona-Zwangspause geht es für den VC Wiesbaden wieder aufs Feld. Am Sonntag (14.30 Uhr) beginnt für Hessens Schmetterlinge beim USC Münster die Saison 2020/21.

"Die Vorfreude auf das erste Spiel ist riesengroß. Wir haben lange auf diesen Moment hingearbeitet", sagte Außenangreiferin Lena Vedder stellvertretend für die ganze Mannschaft. "Besonders schön ist, dass wir auch wieder vor Zuschauern spielen können." Das Spiel in Münster dürfen 600 Fans besuchen.

Viel neues Personal

Was in dieser Saison für die Wiesbadenerinnen drin ist, ist nach der langen Pause nur schwer zu sagen. Personell hat sich in den vergangenen Monaten so einiges verändert. Mit Ashley Evans (Zuspiel), Pauline Schultz (Zuspiel), Anna Wruck (Mittelblock), Marijeta Runjic (Außenangriff) und Justine Wong-Orantes (Libera) haben die Hessinnen gleich fünf neue Spielerinnen im Team.

Die beiden letztgenannten wurden erst kurzfristig verpflichtet, nachdem sich Julia Wenzel und Lisa Stock verletzt hatten und langfristig ausfallen. "Wir wollen vom ersten Spiel an 'all in' gehen. In der langen Vorbereitung haben wir hart gearbeitet. Das wollen wir vom ersten Spiel an abrufen", kündigte Vedder dennoch an.

Zuhause erst vor 250, dann vor 450 Fans

Das erste Heimspiel bestreitet der VCW dann am 10. Oktober gegen Straubing. Für das erste Aufschlagen in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit sind wegen der Corona-Beschränkungen 250 Zuschauer zugelassen. Im Anschluss darf der Volleyballclub immerhin mit 450 Fans planen.