Viele Rennwagen sind nach dem Start auf der Formel-1-Strecke in Portugal.

Gute Nachricht für Motorsport-Fans: Nachdem die Corona-Krise den Rennkalender in der Formel 1 in diesem Jahr ordentlich ausgedünnt hat, soll es 2021 für Sebastian Vettel und Co. so viele Rennen geben wie nie zuvor.

Ex-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) und Co. stehen in der Formel 1 vor einer Mammutsaison. Der am Dienstag von der Königsklasse vorgestellte provisorische Rekord-Kalender für 2021 umfasst 23 Rennen. So viele Grand Prix hat es innerhalb eines Jahres noch nie gegeben. Beginnen soll die Jagd nach dem WM-Titel am 21. März in Australien, das Finale ist für den 5. Dezember in Abu Dhabi vorgesehen. Der Motorsport-Weltrat der FIA muss die Pläne noch absegnen.

Nicht in Deutschland, aber in Holland

Einen Großen Preis von Deutschland wird es wie erwartet nicht geben. Dafür rückt das höchst umstrittene Rennen in Saudi Arabien (28. November) ins Programm, zudem kommt mit dem niederländischen Zandvoort (5. September) eine neue Strecke hinzu. Der Ort für das vierte Saisonrennen am 25. April muss noch gefunden werden, das dafür geplante Debüt in Vietnam fällt nach Informationen der BBC aber aus.

In diesem Jahr hätte die WM eigentlich 22 Grand Prix umfassen sollen - es wäre die umfangreichste in der Geschichte gewesen. Wegen der Coronakrise wurde der Kalender aber auf 17 Rennen reduziert, dies machte auch eine Rückkehr der Königsklasse auf den Nürburgring möglich.