Sebastian Vettel in Texas

Die sportliche Zukunft von Hessens Formel-1-Star Sebastian Vettel ist weiter ungeklärt. Zu einem Rennstall wird der Heppenheimer aber definitv nicht wechseln.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Fans einig: Vettel-Weggang ein Verlust

Sebastian Vettel von Ferrari
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Teamchef Guenther Steiner vom Formel-1-Rennstall Haas kann sich Sebastian Vettel nach dessen Aus bei Ferrari zum Jahresende künftig nur noch in Diensten eines Topteams vorstellen. "Ich denke nicht, dass er als viermaliger Weltmeister noch mal ins Mittelfeld will", sagte der Südtiroler in der Sendung "The F1 Show" beim britischen Sender Sky F1 und ergänzte: "Wenn du eine erfolgreiche Kariere hast, willst du nicht mehr zu großes Risiko gehen."

Zugleich versicherte Steiner, dass sein US-Team keine Option für den Heppenheimer Vettel sei: "Ich kann das nicht bezahlen." Der 55-Jährige habe eine gute Beziehung zu Vettel, aber: "Ich habe ihm keinen Sitz angeboten. Ich denke, jemand anders mit viel tieferen Taschen als ich wird das machen." Konkreter wurde Steiner nicht. In diesem Jahr stehen der Franzose Romain Grosjean und der Däne Kevin Magnussen bei Haas als Fahrer unter Vertrag.

Mercedes-Gerüchte um Vettel noch nicht vom Tisch

Nach sechs Jahren muss der 32 Jahre alte Vettel die Scuderia Ferrari am Jahresende verlassen. Seine Zukunft ist ungeklärt, ein frühes Karriereende nicht ausgeschlossen. Vettel bleiben nur wenige Optionen, auch künftig in der Formel 1 zu fahren. Zuletzt wurde viel über einen Wechsel zu Branchenführer Mercedes spekuliert, die Silberpfeile schlossen zunächst jedoch schnelle Verhandlungen aus.