Der Willinger Skispringer Stephan Leyhe hat das starke Ergebnis aus der Qualifikation von Oberstdorf nicht bestätigen können. Hoffnung macht allerdings der Blick auf das vergangene Jahr.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Leyhe: "Man muss einfach weiterarbeiten"

Stephan Leyhe in Oberstdorf
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Stephan Leyhe aus Willingen hat beim Vierschanzentournee-Auftakt in Oberstdorf den 13. Platz belegt. Es gewann der Japaner Ryoyu Kobayashi vor Leyhes Teamkollegen Karl Geiger und dem Polen Dawid Kubacki.

"Eigentlich ein sehr guter Sprung"

Nach Platz drei in der Qualifikation am Samstag gab es im ersten Wettkampfdurchgang einen Dämpfer: Leyhe sprang bei Rückenwind auf 124 Meter und fand sich auf dem 19. Rang wieder. "Eigentlich ein sehr guter Sprung", analysierte Bundestrainer Stefan Horngacher anschließend in der ARD.

Im zweiten Durchgang steigerte sich Leyhe und sprang auf 133 Meter. Der 27-Jährige, dessen beste Ergebnisse im diesjährigen Weltcup bisher zwei zehnte Plätze waren, arbeitete sich so noch mal deutlich nach vorne. "Ich hatte gehofft, dass ein bisschen was Besseres rauskommt", fasste Leyhe seinen Wettkampftag am ARD-Mikrofon zusammen.

2018/2019 von 13 auf 3

Hoffnung macht der Blick auf das vergangene Jahr: Damals war der Willinger in Oberstdorf ebenfalls nur auf Platz 13 gelandet, hatte am Ende der Vierschanzentournee aber sensationell den dritten Platz in der Gesamtwertung erreicht.

Nach einem Ruhetag am Montag geht es für die Skispringer am Dienstag mit der Qualifikation zum Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen weiter.