Der Willinger Stephan Leyhe fühlt sich aktuell gut.

Stephan Leyhe hat sich bei der Vierschanzentournee eine gute Ausgangsposition verschafft. Den freien Tag nutzte der Hesse zum Durchschnaufen - und blickt nun voller Vorfreude auf das Springen in Innsbruck.

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Audioseite Leyhe: "Ich bin sehr zufrieden"

Stephan Leyhe nach seinem Qualifikationssprung in Garmisch
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Bei der Vierschanzentournee ist Halbzeit: Die beiden Springen in Deutschland sind geschafft, nun geht es weiter nach Österreich. Doch davor stand am Sonntag ein Ruhetag - sehr zur Freude des Willingers Stephan Leyhe.

"Mir wird der freie Tag gut tun. Das heftigste habe ich geschafft", hatte der nach seinem erfolgreichen zehnten Platz beim traditionellen Neujahrsspringen in Garmisch-Patenkirchen gesagt. Der Hesse belegt in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee aktuell den achten Platz.

Mit Vorfreude nach Innsbruck

Weiter geht es für Leyhe am Montag (13.30 Uhr) mit der Qualifikation in Innsbruck. Die Zeit bis dahin wolle er zur Regeneration nutzen, wie er verriet: "Ich werde mir die Beine durchmassieren lassen und Kraft sammeln." Er reist voller Vorfreude nach Österreich: "Die Schanze in Innsbruck lag mir in der Vergangenheit ganz gut. Vor zwei Jahren bin ich dort Fünfter geworden."

Generell sieht Leyhe die DSV-Adler gut vorbereitet: "Wir haben im Sommer viel trainiert und fahren als ganzes Team mit guter Einstellung nach Innsbruck." Das Wetter an der kleinsten Schanze der Tournee werde zwar eine Rolle spielen.

"Ich kann im Schatten meine Sachen machen"

Doch Leyhe will sich davon nicht bremsen lassen: "Ich werde die zwei Trainingssprünge brauchen, um mich auf die Gegebenheiten einzustellen. Wenn man sich in guter Form befindet, dann sollte das aber schnell gehen." Der 29-Jährige jedenfalls sieht seine Ausgangssituation als Vorteil: "Ich bin bei dieser Tournee nie als Topfavorit gestartet und kann im Schatten meine Sachen machen."