In der Qualifikation zum ersten Springen der Vierschanzentournee erwischt Stephan Leyhe schwierige Verhältnisse. Aber auch bei sich selbst sieht der Willinger noch Verbesserungspotenzial für den Wettkampf am Mittwoch.

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Stephan Leyhe in Oberstdorf
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Skispringer Stephan Leyhe hat sich am Dienstag für den ersten Wettkampf der Vierschanzentournee in Oberstdorf qualifiziert. Der Willinger hat nach einem durchwachsenen Sprung allerdings noch Luft nach oben. Die Qualifikation gewann Ryoyu Kobayashi vor Karl Geiger und Halvor Egner Granerud. Zwischenzeitlich war das Springen wegen des Wetters für einige Zeit unterbrochen.

Andreas Wellinger, der unmittelbar vor Leyhe in die Spur ging, verpasste bei schlechtem Wind gar die Qualifikation für das Auftaktspringen. Leyhe machte es im Anschluss besser und flog auf immerhin 118 Meter - Platz 38 insgesamt. Damit trifft er im bei der Tournee angewandten K.o-Duell im Wettkampf am Mittwoch (16.30 Uhr) im ersten Durchgang auf den 13. der Qualifikation, den Polen Jakub Wolny.

Leyhe-Sprung "solide, aber ein bisschen spät"

"Es war das Wichtigste, dass man einfach durchkommt, gerade an einem Tag wie heute", bilanzierte Leyhe im Anschluss am ARD-Mikrofon. Seinen Sprung beschrieb er als "solide, aber einfach ein bisschen spät an der Kante und dann wird es halt schwierig. Für die Quali hat es gereicht und morgen heißt es weiter arbeiten."

Die Vierschanzentournee führt die Skispringer traditionell nach Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen. In diesem Winter finden die Springen wegen der Corona-Situation allerdings allesamt ohne Fans an den Schanzen statt.