Stephan Leyhe im Schneetreiben von Bischofshofen

Stephan Leyhe tut sich beim Nachhol-Springen in Bischofshofen zunächst schwer, macht im zweiten Durchgang aber noch Plätze gut.

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Audioseite Leyhe: "Ich hatte Glück und konnte noch einen zweiten Sprung machen"

Stephan Leyhe in Garmisch
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Skispringer Stephan Leyhe hat beim Wettkampf in Bischofshofen knapp die Top 20 erreicht. Beim Nachhol-Springen für den am Dienstag abgesagten Wettkampf in Innsbruck im Rahmen der Vierschanzentournee kam der Willinger aber nur langsam in Tritt.

Steigerung im zweiten Durchgang

In der Qualifikation, die einige Stunden vor dem eigentlichen Springen durchgeführt wurde, war Leyhe auf Platz 24 gelandet. Im ersten Wertungsdurchgang konnte er sich im K.o.-Duell gegen seinen Teamkollegen Pius Paschke durchsetzen, war mit seinen 130,5 Meter aber nur 26.

Der zweite Versuch bei weiterhin dichtem Schneetreiben gelang ihm besser, mit 135 Meter konnte er sich noch um einige Plätze nach vorne schieben. Zum Geburtstag - Leyhe wurde am Mittwoch 30 Jahre alt - stand am Ende Rang 20.

"Ich bin rundum zufrieden"

"Der Sprung war gut, die Landung noch etwas zögerlich. Aber ich bin rundum zufrieden damit", sagte er im Anschluss am ARD-Mikrofon.

Wie schon in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen gewann der Japaner Ryoyu Kobayashi, dieses Mal vor den Norwegern Marius Lindvik und Halvor Egner Granerud. Karl Geiger war als Vierter bester Deutscher.

Letztes Tournee-Springen am Donnerstag

Kobayashi, Lindvik und Granerud führen auch die Gesamtwertung in der Vierschanzentournee an - vor Markus Eisenbichler und Geiger. Leyhe verlor seinen Platz unter den ersten Zehn. Den kann er sich aber im letzten Springen am Donnerstag (17.30 Uhr) zurückholen.