Den United Volleys Frankfurt wurden Punkte in der laufenden Saison abgezogen. Die Hessen sollen wohl wirtschaftlich angeschlagen sein. Der Klub bestreitet das vehement und prüft rechtliche Schritte.

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United Volleys prüfen rechtliche Schritt

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Die United Volleys Frankfurt wehren sich gegen einen Punktabzug in der Männer-Bundesliga für die laufende Saison. Nach Auffassung des Lizenzausschusses haben bei den Frankfurtern Verstöße beim Lizenzierungsprozesses stattgefunden, die einen Punktabzug rechtfertigen. Der Club prüft nach Angaben vom Donnerstag rechtliche Schritte gegen die Maßnahme.

Volleys sprechen von einer "Farce"

"Einen Punktabzug für die Hauptrunde auszusprechen, die bereits seit langem beendet ist und sich nachträglich auf die Zwischenrunde auswirkt, ist eine Farce und zeigt lediglich auf, dass man mit der sich stets ändernden Lage nicht auseinandersetzt und/oder mittlerweile zu weit von der Basis sich entfernt hat", hieß es.

Es gehe darum, dass der Lizenzausschuss der Meinung sei, dass die United Volleys die Saison wirtschaftlich nicht zu Ende spielen könnten. "Fakt ist, dass keiner der Spieler oder Angestellten auf ihr Geld warten. Man bestraft nun Spieler, Fans und Sponsoren für etwas, das keiner nachvollziehen kann", so die Frankfurter weiter.