Max Staples, Viktor Lindberg und Daniel Malescha von den United Volleys jubeln.

Erstmals seit zwei Jahren können die United Volleys ein Heimspiel ohne Corona-Beschränkungen austragen. In der Playoff-Partie gegen Berlin soll das zum entscheidenden Vorteil werden.

Die United Volleys sind in den Halbfinal-Playoffs der Volleyball-Bundesliga gegen Berlin der Außenseiter - und liegen in der Best-of-Five-Serie bereits mit 0:1 zurück. Dennoch ist die Vorfreude auf das Heimspiel am Samstag (19 Uhr) groß.

"Wir sind alle motiviert"

Der Grund: Erstmals seit zwei Jahren wird es in der Ballsporthalle keine Corona-Beschränkungen mehr geben. Entsprechend hoffen die Volleys auf ein volles Haus und gute Stimmung. "Wer aus der Nähe von Frankfurt kommt, kommt vorbei", so die Aufforderung von Kapitän Jochen Schöps. "Wenn wir es schaffen eine ähnliche Stimmung wie in Berlin zu kreieren, bin ich mir sicher, dass wir eines unserer besten Spiele abliefern und für ein Erfolgserlebnis sorgen können." Am Mittwoch hatten 2.567 Fans den Sieg der Berliner live in der Max-Schmeling-Halle verfolgt.

Sportlich sind die United Volleys auch in der eigenen Halle der Underdog. Berlin hat in der Hauptrunde kein einziges Spiel verloren und insgesamt in 14 Spielen nur vier Sätze abgegeben. "Wir sind alle motiviert und hungrig drauf für eine kleine Überraschung zu sorgen, sie auf dem falschen Fuß zu erfassen", so Schöps.

Volleys peilen Überraschung an

Bereits beim 1:3 in Spiel eins wähnten sich die Hessen nah dran einer möglichen Überraschung. "In Berlin haben wir gesehen, dass im vierten Satz nur ein bis zwei Punkte gefehlt haben", so Mittelblocker Noah Baxpöhler. Auch er verbindet das mit einem Aufruf an die Frankfurter Anhänger: "Dafür brauchen wir unsere Fans und eine volle Halle. Im Tie-Break ist alles möglich und die Unterstützung von bis zu 4.000 Fans kann da definitiv nicht schaden."