Wings for Life Run Teilnehmer
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Rund 100.000 Läufer haben am Sonntag an der insgesamt fünften Auflage des weltweit stattfindenden Wings for Life World Run teilgenommen. In Frankfurt überbot der beste Teilnehmer die Marathondistanz.

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Blauer Himmel, strahlende Sonne und sommerliche Temperaturen - der Sonntagnachmittag war für Freizeitsportler ein Sahnetag. Für die ambitionierten Teilnehmer des Charity-Laufes "Wings for Life World Run" stellten die Temperaturen aber durchaus auch eine Herausforderung dar.

So auch für Kerstin Bertsch und Martin Wilck, die beiden besten Läufer des Frankfurter Teilnehmerfeldes. Auf dem Sechs-Kilometer-Rundkurs am Mainufer zeigten beide die stärkste Leistung im Frauen- bzw. Männerfeld. Wilck beendete seinen Lauf nach 43,59 Kilometern, die Heusenstammerin Bertsch musste sich nach 37,46 km geschlagen geben. Damit erreichte sie eine Platzierung unter den besten 20 Läuferinnen des weltweiten Laufes zur Unterstützung der Rückenmarksforschung.

Neuschwander knackt fast die 70-Kilometer-Marke

Sportliches Ziel des Laufes ist es, so lange vor einem sogenannten Catcher Car - der beweglichen Ziellinie - davonzulaufen, bis der Läufer von eben diesem Wagen eingeholt wird. Das Catcher Car startet anfangs mit einer Geschwindigkeit von 15 km/h und steigert diese stetig.

Nach 53,78 km wurde auch die gesamtbeste Läuferin Vera Nunes eingeholt. Die Portugiesin war in München angetreten, genauso wie die beiden besten deutschen Läufer Andreas Straßner und Florian Neuschwander. Der Frankfurter Neuschwander wurde nach 69,54 km gestellt, Straßner erst nach 76,77 km.