Der Landessportbund Hessen (LSB) verzeichnet vor allem dank Eintracht Frankfurt einen Mitgliederrekord, kann die Folgen der Corona-Krise aber noch nicht absehen.

Zum 1. Januar 2020 waren 2.134.686 Personen über ihre Vereine beim LSB organisiert - 24.575 Personen (1,2 Prozent) mehr als im Vorjahr. Im gleichen Zeitraum stieg die Mitgliederzahl bei der Eintracht um fast 20.700 auf 84.910. Allein der Fußball beim Bundesligisten hat inzwischen 77.500 Mitglieder.

Wie groß die von Landessportbund-Präsident Rolf Müller in diesen Zeiten häufig beschworene Solidarität für die hessischen Sportvereine wirklich ist, werde wohl erst die Bestandserhebung 2021 zeigen, heißt es in einer Mitteilung vom Dienstag. "Nie zuvor waren mehr Hessinnen und Hessen Mitglied in einem Sportverein. Ich bin mir sicher, dass viele von ihnen gerade in dieser Krise erkannt haben, wie wertvoll diese Mitgliedschaft für sie ist", so Müller. Fortgesetzt hat sich der Trend zu weniger Vereinen: Die Zahl nahm um 40 auf jetzt 7.574 ab.