Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hält trotz der schwierigen finanziellen Situation und des vorzeitigen Saisonabbruchs aufgrund der Coronakrise an der beschlossenen Wiedereinführung von Auf- und Abstieg zur neuen Spielzeit fest.

DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke bestätigte dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Dienstag, dass die Wiedereinführung von Auf- und Abstieg beibehalten wird: "Grundsätzlich haben wir einen Vertrag, an dem halten wir fest, und daran ändert auch die Coronakrise nichts."

Allerdings könnten die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise Folgen für mögliche Aufsteiger haben. "Ob sich dann wirklich genauso viele Zweitliga-Klubs bei uns Ende Mai für die Saison 2020/21 schon mal vorbewerben, wird sich dann zeigen", sagte Tripcke: "Sollten sich faktisch weniger Mannschaften oder keiner bewerben, dann ist das so. Es ist jedoch mit Sicherheit nicht so, dass jetzt einer einseitig sagen kann: Wir kündigen den Vertrag." Potenzielle Aufsteiger, wie es etwa die Löwen Frankfurt wären, müssen Sicherheiten in Höhe von 860.000 Euro für die DEL-Lizenz hinterlegen.