Jörg Roßkopf knuddelt seinen österreichischen Doppelpartner.
Jörg Roßkopf knuddelt seinen österreichischen Doppelpartner. Bild © privat

Jörg Roßkopf hat das Tischtennis spielen nicht verlernt. Bei der Senioren-Weltmeisterschaft in Übersee heimste der Dieburger zwei Medaillen ein. Viel Spaß hatte "Rossi" auch abseits der Platte.

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Seinen ersten Auftritt bei der gerade zu Ende gegangenen Senioren-Weltmeisterschaft in Las Vegas genoss Jörg Roßkopf in vollen Zügen. "Es hat hat Spaß gemacht. Wir haben gefühlt 4.000 Bilder machen müssen. Viele Leute wollten ein Autogramm und ein Bild machen", berichtete "Rossi" dem hr-sport. Erstmals überhaupt nahm der aktuelle Bundesliga-Trainer und Doppel-Weltmeister von 1989 an einer Ü-WM teil – und das mit Erfolg.

In der Ü45-Konkurrenz holte er an der Seite des Österreichers Chen Weixing den Doppeltitel durch einen 3:0-Satzsieg gegen die Russen Georgii Rubinshtein/Aleksandr Savelev. Im Einzelfinale zog der 49-Jährige dann gegen seinen drei Jahre jüngeren Doppelpartner mit 0:3 den Kürzeren.

Bei allem sportlichen Ehrgeiz stand für Roßkopf und Co. der Fun in der Millionen-Metropole eindeutig im Vordergrund. "Rossi" sprach hinterher süffisant von einer "Veteranten"-WM angesichts der gealterten früheren Tischtennis-Stars. Doch das Niveau bei der 19. Auflage der Senioren-Weltmeisterschaft mit 4.000 Spielern konnte sich durchaus sehen lassen. Die deutsche Delegation heimste insgesamt 47 Medaillen ein.

Roßkopf zockt ein bisschen

Das gelungene Abschneiden galt es später entsprechend zu feiern. "Wir waren gemeinsam Essen mit den Spielern, die man von früher kennt", berichtete Roßkopf. Zum Abschluss der insgesamt einwöchigen Sport-Veranstaltung schaute sich der Hesse noch eine Show mit seiner Familie an, die die Reise nach Las Vegas mitmachte.

Der obligatorische Besuch in einen der vielen Spielcasinos in dem Zockerparadies durfte auf Roskopfs Ausflugsplan natürlich nicht fehlen. "In Las Vegas kommt man ja an viele Casinos vorbei. Aber ich bin nicht der große Spieler. Ich habe nur ein bisschen gespielt", erzählte der bekennende Fußball-Fan von Eintracht Frankfurt.

Und einen größeren Betrag eingeheimst? "Das reicht nur für die Reisekasse", witzelte der 49-Jährige, der mit seiner Familie noch ein paar Tage Urlaub in den USA dranhängt. Anfang Juli wartet dann in der Heimat wieder der Alltag, wenn die Saisonvorbereitung mit seinen DTTB-Herren beginnt.