Der Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt in Frankfurt, Richter, tritt mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück. Er betonte aber gleichzeitg, dass er diesen Schritt nicht als Schuldeingeständnis sehe. Ziel sei vielmehr, Schaden von der AWO abzuwenden. Richter war im Zuge der Affäre um vergleichsweise hohe Gehälter und Dienstwagen-Privilegien bei der AWO unter Druck geraten. Am Nachmittag will sich Frankfurts Oberbürgermeister Feldmann in der Stadtverordnetenversammlung zum Thema AWO äußern.