Windstärke m/s Stickstoffdioxid µg/m³ Schwefeldioxid µg/m³
12:00 0,4 NO 20,0 1,0
13:00 0,6 O 22,0 1,0
14:00 0,5 NO 36,0 1,0
15:00 0,5 NO 26,0 1,0
16:00 0,6 NO 28,0 1,0
17:00 ws 34,0 1,0
18:00 0,5 NO 37,0 1,0
19:00 0,7 NO 40,0 1,0
20:00 0,9 NO 22,0 1,0
21:00 1,1 NO 19,0 1,0
22:00 1,2 O 21,0 1,0
23:00 1,8 O 15,0 1,0
00:00 1,4 O 5,0 1,0
01:00 0,9 NO 8,0 1,0
02:00 1,0 7,0 1,0
03:00 1,0 NO 4,0 1,0
04:00 1,0 O 3,0 1,0
05:00 0,9 O 4,0 1,0
06:00 0,9 O 6,0 1,0
07:00 1,0 O 8,0 1,0
08:00 1,0 O 13,0 1,0
09:00 1,1 O 16,0 1,0
10:00 1,0 O 14,0 1,0
11:00 1,5 O 10,0 1,0
  • Alarmstufe
  • Warnstufe
  • aktueller Zeitpunkt
  • n.v. = Messwert nicht verfügbar

Erläuterung

Windstärke (m/s)

Angaben in der Tabelle als Stunden-Mittelwerte in: Meter pro Sekunde (m/s) aus Windrichtung

Windrichtung: N= Nord, NO= Nordost, O = Ost, SO= Südost, S = Süd, SW = Südwest, W = West, NW = Nordwest, dr = drehend, ws = windstill

Umgerechnet bedeutet 1 Meter pro Sekunde eine Geschwindigkeit von 3,6 Kilometer pro Stunde.

Ab einer Windgeschwindigkeit von 1,6 - 3,3 m/s ist der Wind im Gesicht spürbar, Blätter und Windfahnen bewegen sich.

Als starken Wind bezeichnet man den Bereich von 10,8 - 13,8 m/s: Dicke Äste schwanken und es wird anstrengend, den Regenschirm festzuhalten - immerhin pfeift der Wind dann bereits mit rund 40 bis 50 km/h.

Als Sturm bezeichnet man den Bereich von 20,8 - 24,4 m/s (75 bis 88 km/h): Äste stürzen herab, Dachziegel können sich lösen.

Ein Orkan tobt ab 32,7 m/s bzw. 118 km/h und kann großräumig schwere Zerstörungen verursachen.

Schwefeldioxid (µg/m³)

Angegeben ist der 1-Std.-Mittelwert in Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³).

Der Grenzwert ist überschritten, wenn der innerhalb einer Stunde gemessene Durchschnittswert häufiger als 24 Mal im Kalenderjahr über 350 µg/m³ steigt. Ebenso ist er überschritten, wenn der innerhalb eines Tages gemessene Durchschnittswert an mehr als drei Tagen im Kalenderjahr über 125 µg/m³ steigt.

Die amtliche Alarmschwelle für Schwefeldioxid liegt bei einem Stunden-Mittelwert von 500 µg/m³, gemessen an drei aufeinanderfolgenden Stunden.

Stickstoffdioxid (µg/m³)

Angegeben ist der 1-Std.-Mittelwert in Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³).

Der Grenzwert ist überschritten, wenn der innerhalb einer Stunde gemessene Durchschnittswert häufiger als 18 Mal im Kalenderjahr über 200 µg/m³ steigt. Der zulässige Durchschnittswert im Kalenderjahr ist auf 40 µg/m³ festgelegt.  

Die amtliche Alarmschwelle für Stickstoffdioxid liegt bei einem Stunden-Mittelwert von 400 µg/m³, gemessen an drei aufeinanderfolgenden Stunden.

Erhöhte Stickstoffdioxid-Konzentration kann beim Menschen langfristig die Atemwege schädigen und Entzündungen bei allergischen Atemwegserkrankungen verstärken.  Zu den Risikogruppen gehören daher laut Hessischem Landesamt für Umwelt und Geologie insbesondere Asthmatiker, Bronchitiker, aber auch Herzkranke und Kinder. Bei Pflanzen kann Stickstoffdioxid das Blattwerk schädigen und trägt zur Versauerung des Bodens bei. Zudem begünstigt es die Entstehung von Sommersmog und Feinstaub.