Hessens Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat sich in der Debatte um bezahlbaren Wohnraum gegen eine Enteignung von Wohnungsgesellschaften ausgesprochen.

Bevor etwa Entschädigungen in Milliardenhöhe gezahlt werden, sollten Kommunen und Länder besser Wohnungen mit dem Geld neu bauen, sagte Al-Wazir am Montag im Deutschlandfunk.

Die vielen brachliegenden Flächen in Ballungsräumen seien das eigentliche Problem. Die Politik müsse Konzepte entwickeln, wie die Besitzer mobilisiert werden, ihren Grund und Boden für den öffentlichen Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen, betonte der Vize-Regierungschef.