Ihre Kommentare Künstliche Staus für bessere Luft – ein sinnvoller Schritt?

39 Kommentare

  • Anstatt Autos auszubremsen, muss endlich dieser wahnsinnige "Verein" namens DUH ausgebremst werden. Ein geniales Geschäftsmodell auf Kosten der Allgemeinheit - und der Umwelt! Die Luft in unseren Städten war noch nie so sauber wie heute. Aber uns geht es scheinbar (noch) viel zu gut, dass wir so etwas mit uns machen lassen. Aber wehe, unser Wohlstand sinkt - dann wird das Gejammer groß sein.
    Ein absurdes Theater, das selbst die Schildbürger so nicht hinbekommen hätten...wo bleibt der gesunde Menschenverstand bei den von uns gewählten Verantwortlichen?

  • Pförtnerampel und teures Parken? Das funktioniert vielleicht bei einem Vergnügungspark, wo die Menschen unbedingt hin *wollen*. Wer den Individualverkehr in den Städten reduzieren will, ohne Wähler zu verprellen, der muss zuerst die Zahl der Pendler reduzieren. Es gibt da Möglichkeiten - Dezentralisierung, Telearbeit - man muss nur wollen.

  • Stau hat man rund um Frankfurt eh, entweder vor oder in der Stadt. Es gibt einfach zu viele und immer größere Autos. Deshalb muss der Autoverkehr insgesamt ausgebremst werden, und das geht nur mit einem konsequenten Ausbau des ÖPNV.
    Und die Menschen müssen lernen umzudenken. Der Traum von der grenzenlosen Automobilität ist ein Trugschluss; wir sind längst an die Grenzen des Autowahns gekommen. Dies zu erkennen, ist - wie man hier im Thread lesen kann - für viele Menschen offenbar nicht so ganz leicht.
    Was bei den Amis die Waffenlobby, das ist bei uns die Autolobby. Umweltschutz ist okay, so lange man auf seinen Bleifuß nicht verzichten muss. Die Gesundheit der Stadtbewohner? Scheißegal - Hauptsache ich kann meinen Bleifuß ausleben. Da liegt der Hase im Pfeffer.
    An einer Verkehrswende führt letztlich kein Weg vorbei. Wir sehen es hier ja tagtäglich in Frankfurt: Lärm, Dreck, Gestank.

  • Man kann über einen Teil unserer Politiker bzw. Verwaltungsbeamten wirklich nur noch lachen.

  • Moin,
    es gibt Ideen und Vorschläge, die sind so abstrus, dass es unglaublich ist, dass sie überhaupt vorgeschlagen werden.
    Umso unglaublicher, dass es gewählte Vertreter sind, sogar ein Verkehrsdezernent der Stadt.

    Autos, Busse, LKW's, Lieferfahrzeuge, Rettungsfahrzeuge in den künstlich in einen Stau zu stellen, um bessere Luft zu erzeugen, nicht zu glauben, dass das ernst gemeint sein kann.

    Ein CO2 Problem gibt's ja auf der Welt nicht, sagt zumindest Herr Trump, dann muss es ja stimmen.

  • ? Wie bitte ? Ich habe mal gelernt: fließender Verkehr, mit wenig Beschleunigung und Abbremsen - also "grüne Welle" - würde auch weniger Schadstoffe erzeugen. Nun will man kürzere Ampelphasen schalten, damit eben grade diese Bremsstäube und Anfahr-Abgase massiv erzeugt werden! Ich versteh die Welt nicht mehr!
    Viele Leute sind wegen ihrer Wohnlage "gezwungen" zur nächsten ÖPNV-Haltestelle mit einem "Verbrenner-Fahrzeug" zu fahren. Viele fahren dann auch gleich durch! Will man "solche Leute" mit solchen Mitteln zum ÖPNV zwingen?? Ich Zweifel da stark daran!
    Ich werde mich mit meinem Fahrrad innerstädtisch nun noch mehr von solchen Hauptverkehradern fern halten, auch wenn inzwischen tolle Fahrradspuren zusätzlich erschaffen wurden...... aber eben längs dieser Stau-Straßen. Ich bring mich doch nicht selbst um, neben diesen im Stau stehenden Fahrzeugkollonnen!
    Gruß Stephan

  • Wir sollten nicht mehr nach Frankfurt fahren , wir sollen uns nicht schikanieren lassen , sollen sie doch machen was sie wollen , ich für mein Teil ( geb. Frankfurter ) werde nicht mehr zu Einkaufen nach Frankfurt fahren , und ich hoffe das noch viele sich da anschließen . Sollen sie doch mit solchen Aktionen auf die Nase fallen , ich weiß es ist gemein , aber mich würde es freuen . Solche dümmlichen Maßnahmen gehören eben bestraft !

  • Das allermeiste, was im Zusammenhang mit der Luftreinhaltung diskutiert wird, ob Fahrverbote (gibt es übrigens schon, nennt sich Umweltzone), Busspuren oder jetzt Pförtnerampeln, hat eines gemeinsam: Es sind Maßnahmen der StVO. Die StVO gehört zum besonderen Polizei- und Ordnungsrecht. In diesem Recht müssen Maßnahmen wieder aufgehoben oder abgemildert werden, wenn die besondere Gefahrenlage (hier: Überschreitung von Grenzwerten) nicht mehr besteht. Aufgrund der Entwicklung der Fahrzeugtechnik - neue Dieselfahrzeuge der Abgasnorm Euro 6d stoßen nur noch einen Bruchteil dessen an NOx aus, was ihre Vorgänger mit Euro 5 in die Luft blasen - werden in Frankfurt in wenigen Jahren die Grenzwerte eingehalten werden (vgl. auch HBEFA, Handbuch für Emissionsfaktoren).

    Wenn auch ohne Maßnahmen die Grenzwerte eingehalten werden, sind alle(!) aus diesem Grund angeordneten Maßnahmen wieder aufzuheben, auch die Umweltzone. Diese Maßnahmen sind nicht auf Dauer angelegt.

  • Das eigentliche Problem ist der miserable zustand des öffentlichen nahverkehrs in rhein main. Pendeln mit dem Auto (v. Usingen) ca. 1'10 bis 1'30 pro Arbeitstag tür zu tür. Mit der Bahn: 3'00 bis 4 Stunden (mit ausreisser mindestens 1 mal pro woche wg. Störungen)

  • Die einseitige Berichterstattung der Medien über Fahrverbote von Dieselfahrzeugen in deutschen Städten führt zwangsläufig zu Unmut in der Bevölkerung.
    Benziner stossen noch mehr CO2 und Feinstaub aus. Erzählt nur niemand.
    Auch das Wunder des E-Autos ist Blasphemie.
    Damit retten sie die Erde auch nicht!
    Der Verkehrsminister und die Regierung, sind nur Marionetten der Automobilindustrie.
    Sie schulden den Autofahrern eigentlich vollständigen Ersatz von Fahrzeugen, die sie Betrugsmässig verkauft haben.
    Bei den Amerikanern wurden die Fahrzeuge zurück genommen und noch Geld dazu gegeben.
    Selbst die Garantie (für einen VW Passat bis zu 6 Jahre ohne Aufpreis)
    Und der dumme Deutsche bekommt für einen Passat mit Betrugssoftware'nur' 2 Jahre?
    Da ist eine Umtauschprämie der Konzerne absoluter Blödsinn.
    Auch die Mineralölkonzerne könnten ihren Beitrag zu besseren und noch sauberen Diesel - kraftstoffen leisten. Es gibt bereits Lösungsansätze. (Siehe Youtube)!

  • Die Kette der untauglichen Vorschläge reißt nicht ab. Große Hilfslosigkeit, weil über die Stadtgrenzen mit Ausnahme der überfüllten S-Bahn keine wirklichen Alternativen bestehen. Warum schafft es die sogenannte Umwelthilfe solche politische Panik zu erzeugen? In den nächten 15 Jahren wird sich daran nichts ändern, zu lange brauchen Planung und Umsetzung neuer Schienenstrecken: U- und Straßenbahn über die Stadtgrenzen hinaus. Ob das jemals bei der heisigen Kirchturmpolitik der Umlandgemeinden funktionien wird? Eher nein, es ist einfacher die Pendler zu bestrafen, steckt mal schön im Stau. Und die in der Stadt wohnen, ertragt mal schön die Staus, Besuch kommt dann auch nicht mehr. So funktioniert Verkehrspolitik in Deutschland und Hessen, einfach grauenhaft. Glaubt wirklich jemand, dass man in wenigen Monaten die Versäumnisse vieler Jahrzehnte mal schnell so nebenbei und mit geringem Aufwand aufholen könnte? Etwas mehr Realismus bitte. Früher wars schon viel schlimmer!

  • Zitat Roland Müller aus Nauheim, 19 Uhr 04: ....nur mal so ein Gedanke: alle Autofahrer melden ihr Auto mal für ein Jahr ab. Sie zahlen, keine Kfz.-Steuer, keine Mineralölsteuer, keine Umsatzsteuer bei Neukauf und Reparatur, usw.
    Die Radfahrer bezahlen ihre Radwege selber, Bus- und Bahnfahrer bezahlen die tatsächlichen Kosten für Ausbau und Unterhaltung und nehmen geduldig Verspätungen und Zugausfälle hin. *Zitat ende

    Ja, das wäre mal eine Maßnahme. Mit Aufrechnung der steuerlichen Vergünstigungen der letzten 30 Jahre.

    Bin gespannt, was dabei heraus kommt!

  • ....nur mal so ein Gedanke: alle Autofahrer melden ihr Auto mal für ein Jahr ab. Sie zahlen, keine Kfz.-Steuer, keine Mineralölsteuer, keine Umsatzsteuer bei Neukauf und Reparatur, usw.
    Die Radfahrer bezahlen ihre Radwege selber, Bus- und Bahnfahrer bezahlen die tatsächlichen Kosten für Ausbau und Unterhaltung und nehmen geduldig Verspätungen und Zugausfälle hin.
    Am besten, .man schiebt den Autofahrern die gesamte Umweltbelastung, Luftverschmutzung durch Flugzeuge, Schiffe, Stromkraftwerke, Plastikmüll, usw. in die Schuhe. So hat men selbst
    ein reines Gewissen und gleichzeitig einen Universalschuldigen. Es war schon immer einfach, vor anderer Leuten Haustür zu kehren. Wünsche allen Autogegnern viel Erfolg und erwarte dann aber auch, daß Sie sich an den wirtschaftlichen Folgekosten mit der gleichen Hingabe beteiligen, da es ja die Melkkuh Autofahrer nicht mehr gibt. Für die Elektroautofanatiker: machen Sie sich schon mal Gedanken über die Gefahren von brennenden Autoakkus!!!

  • Warum diese Panik,der VGH Kassel hat schon angedeutet das Fahrverbote in Frankfurt nicht der Verhältnismäßigkeit entsprechen könnten.Eine Überschreitung von Grenzwerten bedeutet nicht automatisch ein Fahrverbot.

  • Das ist grober Unfug. Staus mit laufenden Motoren für Heizung oder Klimaanlage sind das Letzte was Städte brauchen. Statt Milliarden in eine kampfunfähige Bundeswehr zu vergeuden, sollte der Umtausch in neue, saubere Fahrzeuge staatlich gefördert werden.

  • Was ich für sinnvoll halte wäre, einzelnen Spuren auf der exklusiv für Fahrgemeinschaften freigeben. Wer Fahrgemeinschaften bildet kann einfach am Stau vorbeifahren. Dann gibt's auch endlich einen richtigen Grund Fahrgemeinschaften zu bilden.

    Auch mehr und große Park and Rides am Stadtrand an jeder Autobahneinfahrt innerhalb der Stadt.

    Auch eine Stadtweites Distanz basierendes Maut System. In 4 Zonen unterteilt. Anlagenring 3km
    Alleenring Zone 1,75 KM

    Ausenzone 1 pro km

    Gratis Zone = Lange Stücke Landstraße ohne signifikante Bebauung, Autobahnen.

    Und natürlich massiv Ausbau des Nahverkehrs. Unter anderem Straßenbahnen in U-Bahn, Hochbahn, Stadtbahn umbauen weil längere Züge. O-Busse, BRT System. Fahrradwegaus dem Straßenraum holen.
    Fahrpreis runter.
    Restlichen klassische Verbesserungen.

    Ich habe 1000 weiter konkrete Pläne/sogar Gleispläne erstellen. Einfach als hobby.

  • Eine Ampel ist schnell und günstig aufgestellt, doch damit hat man noch keine Alternativen geschaffen. Qualitativ gute Radverkehrsanlagen und guter ÖPNV würden automatisch Platz vom MIV beanspruchen, bieten aber sogleich eine umweltschonende Alternative.

    Eine Busspur kostet auch kein Vermögen und würde bestückt mit Expressbuslinien und in einer Kombination mit einem P+R System, vor allem zeitlich schnell umsetzbar sein, bei vertretbaren Kosten. Die Straße ist ja schon vorhanden.

  • Huhu, ihr schnappatmenden Eindimensionaldenker, die poltern, dass nichts irgendwas bringt, und dass Pförtnerampeln nur die Staus verlagern. Eure Kritik ist sehr primitiv.

    Ich kann mir zwar bessere Lösungen als Pförtnerampeln vorstellen. Aber Sinn könnten die schon machen. Es wird die Verkehrsfläche reduziert, ähnlich wie beim Sperren einer Spur o.ä., wodurch sich Staus in die Länge ziehen. Einerseits verteilt das den Smog.

    Aber außerdem verlängert es die Fahrzeit. Und das kann Autofahrer zum Umsteigen bewegen. Das ist ein klassisches Instrument zur Reduzierung von Verkehr.

  • Da kann ich nur sagen: Verkehr wird aufgehalten und nun?
    Stehende Fahrzeuge blasen Abgase in die Luft.
    Bei Beschleunigung verbrauchen Fahrzeuge um Vielfaches mehr, als beim constanten "cruisen"
    Folglich: Luftbelastung steigt.
    Viel mehr Sinn würde ein fliessender Verkehr machen.
    Der Traum vom abhalten der Autofahrer durch künstliche Staus von befahren bestimmter Strecken war schon immer und bleibt ein unerfüllter.
    Sobald die Strecken zeitlich ähnlich sind, werden die kürzeren genommen.

  • Es ist nicht zu fassen. Dieses grüne Verkehrsdezernat hat die Stadt ruiniert. Das Stuttgarter Modell ist bereits dort in den 80er Jahren wieder verworfen worden. Weil es einfach Quatsch ist und nicht funktioniert.
    Während andere Städte grüne Welle eingeführt haben, steht man in Frankfurt an 80 der Ampeln mindestens eine Phase bei rot. Oft zwei. 200m weiter die nächste.

    Ergebnis: stop an go. Autos die anfahren, stoßen am meisten Abgase aus.
    Leider haben die Grünen viel stumpfe Thesen, aber wenig Sachverstand.

    Die Politiker der Grünen wohnen überwiegend im Nordend und fahren Fahrrad.
    Klar, dass sie die Stadt für Autos kaputt machen. Mehr Platz für sie.

    Aber wie an die Arbeit kommen, wenn die Politik die Wohnpreise nur noch für Reiche ermöglichen und Arbeit nun mal in der Stadt ist?

    Meine Lösung: Sozialleistungsempfänger raus aus der teuersten Stadt Deutschlands, aufs Land, wo wohnen billig ist. Wohnungen für Arbeitnehmer freimachen - dann muss keiner pendeln.

  • Aha Staus machen bessere Luft ihr seid Schildbürger

  • Besser fände ich, die Innenstadt für Autos komplett unattraktiv zu machen, dafür massiv Radwege und Busspuren ausbauen und den ÖPNV deutlich preiswerter machen.

    Klar, das wird der Bleifußlobby nicht gefallen, aber die wettert ohnehin gegen alles, was gegen das von ihr gefühlte Grundrecht "Freie Fahrt für freie Bürger" geht.

    Man sollte aber vor allem auch mal an die Einwohner von Frankfurt denken, die der Lärm- und Abgasbelastung jeden Tag ausgesetzt sind. Ihre Gesundheit wird da ruiniert.

    Übrigens würde ich als allererstes die Stadt für SUVs dicht machen, denn diese Panzer sind nun wirklich das Letzte, was so eine Großstadt gebrauchen kann.

  • Och nö. Jon aus Ffm. Nicht schon wieder das Ideologie aufgeblasene Geschwurbel von Alternativen und Fakten. Es geht hier weder um Wohlstandsverwahrloste Dekadenz, noch um Terror oder verarmte deutsche Rentner. Und der HR macht guten Journalismus und seinen Job weitestgehend anständig. Ihr seid entlarvt!

  • Geil, dass auch CDU-Politiker plötzlich für Maßnahmen gegen zu viele Autos sind, wenn sie selbst davon betroffen sind. Ich bin für viel viel mehr Autos in Berkersheim, weil sonst alle Geschäfte pleite gehen, alle Berkersheimer arbeitslos werden und der Stadtteil zurück in die Steinzeit katapultiert wird.

  • warum werden die zu recht umstrittenen Grenzwerte nicht wissenschaftlich mit kühlem Kopf überprüft? Warum dieser Aktionismus?

    Einschränkungen von Freiheit/Eigentum und Mobilität stehen in KEINEM Verhältnis zu den geringen und vernachlässigbaren Gefahren durch Autoabgase.

    Die Luft in deutschen Städten wird immer besser. Nur die Hysterie nimmt zu..

    Wann hört dieser einseitige Anti Wohlstandsfeldzug auf?

    Widmet euch lieber echten Gefahren (Krankenhauskeime.. Terror.. Rasertote auf Landstraßen.. Verarmte Rentner etc) als Wohlstandsverwahrloste Dekadenz zu kultivieren.

    Von Seiten des HR vermisse ich kritischen Journalismus der alle Seiten beleuchtet und auch mal ohne Mainstream und Haltung auskommt und auch mal dem Zeitgeist widersprechende Fakten präsentiert..

  • Super Idee!
    Am Wochenende dann bitte ebenso für die Frankfurter, die aus der Stadt raus wollen:
    Künstlicher Stau, Fahrverbote für F Kennzeichen im ländlichen Raum, ÖPNV Zwang und als Krönung und Revanche der dummen Landbevölkerung ein Gemüse- und Obsteinfuhrverbot ins Stadtgebiet, dazu eine Frischluftabgabe an den Waldbesitzerverband.
    Wäre etwa so sinnvoll wie mancher Vorschlag aus der Kommentatorenschaft ...

  • An S. aus Frankfurt.... Leute vom Land von Ihnen "Käffern" genannt, fahren und tun sicher nicht gurken. Und ich kann ihnen versichern, dass wenn es denn Arbeitsplätze auf dem Land gäbe ...sie die auch nützen würden, um sich das Gurken zu ersparen. Das Gurken aus Käffern kostet nämlich einen Haufen Geld und viel Zeit. Genau soviel wie die Mieten teurer sind und noch mehr. Und ein großer Garten ... Ist da auch kein Vorteil, weil der auch viel Zeit und Geld kostet. Das Land ist zum Armutspool geworden und wird es immer mehr. Wer aufgrund von H4 sich Frankfurt nicht mehr leisten kann, wird outgesourct. Das machen die Wohnungs- und Sozialämter seit Jahren schon. Wer der Armut entfliehen will, ist zum Pendeln verdammt. Das wird sich erst ändern, wenn auf dem Land gleichwertige Strukturen ÖPNV, Kultur, Medizin, Bildung usw. geschaffen werden, wie in der Stadt. Dann wird es für viele Berufe unrelevant werden, wo man lebt und wo der Arbeitsplatz ist. Dann muss man nicht mehr pendeln.

  • Blinder Aktionismus

  • Pförtnerampeln machen keinen Sinn. Im Berufsverkehr staut sich alles nur noch mehr als jetzt schon und bessere Luft entsteht natürlich nicht. Schleichverkehr zum Umfahren der Ampeln gibt es bei Stau immer und kann an allen betroffenen Straßen beobachtet werden. Ampeln an diesen Schleichwegen mit langer Rotphase - ja!

    Ich halte den Weg, den Autofahrern Unbequemlichkeit zu bereiten richtig und es ist schnell umzusetzend. Verteuerung der Benutzung: Stadtmaut, teuer Parken wie es bereits in vielen anderen Städten weltweit der Fall ist. Außerdem muss Schluß damit sein, bei viel Verkehr mehr Straßen zu bauen. Die ziehen noch mehr Verkehr an, weil es dann ja (vorerst) dort so gut läuft... .

    Den ÖPNV zu verbessern hilft. Damit meine ich häufigere Fahrten auch in die "Pampa" und komfortable Fahrzeuge bei preisgünstiger Nutzung.

    Solange Autofahrer lieber bequem im Stau sitzen, wird sich nichts ändern.

  • Das ist typisch Politiker, den Hindern in den Sessel drücken und nicht nachdenken.
    Die Hauptsache sie kommen mit ihren Fahrzeugen pünktlich zur Arbeit und finden dort noch einen kostenlosen Parkplatz vor.
    JEDEM ist klar, dass jedes Fahrzeug das an einer Ampel oder im Stau, durch den laufenden Motor Wärme und Abgase abgibt. Das ist aber wirklich JEDEM klar, außer unseren Politikern nicht. Und dann kommt gleich das nächste Problem, die öffentlichen Verkehrsmitteln, die sind doch in Frankfurt für ein hohes Aufkommen von Pendlern überhaupt nicht geeignet und für eine schnelle, preisgünstige Transport ausgelegt.
    Leider konnte ich meinen Kommentar nicht ausführlich darlegen, da der Platz hier nicht vorgesehen ist.

  • Cool, dann sind Stickoxide endlich ausserhalb der Stadt, vermutlich da, wo keine Messstationen sind.

    Wir könnten doch auch einfach die Messtationen abbauen, das hat dann doch die gleiche Wirkung.

    Unglaublich.

  • Ich halte dies für den vollkommen falschen Weg! Solange keine vernünftigen AlternativKONZEPTE bestehen, handelt es sich um reine Gängelung von Menschen, die vor allem aus beruflichen Gründen nach Frankfurt fahren müssen.
    Der politische Entscheidungsweg um Fahrverbote zu vermeiden, geht hier komplett an den Anforderungen der Bevölkerung vorbei.
    Politische Bevormundung als Erziehungsmaßnahme schafft Frustration und eben genau nicht die notwendige Akzeptanz.
    Baut rund um Frankfurt P+R-Flächen mit Straßenbahn, U-Bahn oder S-Bahn-Anschluss, damit helft ihr den Menschen in der Stadt und den Pendlern!

  • Ach- und im Stau kommen keine Abgase aus dem Auto raus? Unfug. Die Stauabgase kommen noch zusätzlich dazu! Das Problem ist doch, dass viele Menschen zum Arbeitsplatz wollen bzw. müssen. Dabei sind viele der Arbeitsplätze in Bereichen, die ausschließlich über PC laufen. Es gibt längst Technik solche Aufgaben via Homeoffice zu erledigen. So kommt es zu viel Raumverbrauch, weil Wohnung und Arbeitsplatz im Büro geschaffen werden muss. Damit zu viel Straßenverbindungen ...Parkplätze usw. Räume müssen beheizt werden - auch in Abwesenheitszeiten. Alles doppelt. Es müsste stattdessen eine Pflicht für Arbeitgeber geben, jeden Arbeitsplatz zu prüfen, ob dieser in Homeoffice und sei es auch nur teilweise erledigt werden kann. Der Schlüssel liegt in schnellen Internetverbindungen und in der Bereitschaft seinen Mitarbeitern zu vertrauen und die Kontrollwut mal zur Seite zu legen. Alles zusammen würde viel Energie sparen, für viele mehr Freizeit bringen und damit Lebensqualität und Gesundheit.

  • Der Vorschlag zeugt nur von der Unfähigkeit der politisch Verantwortlichen, bestehende Probleme konstruktiv anzugehen. Mit künstlichen Staus erhöhen sich Fahrzeiten und damit auch Spritverbrauch sowie Schadstoffausstoß, da längst nicht alle Autos über automatische Abschaltvorrichtungen verfügen. Zudem werden mit dieser Erziehungs- oder Strafmaßnahme auch diejenigen getroffen, die sich im Glauben an irgendwelche Heilsversprechen ein Elekroauto zugelegt haben, denn das steht dann auch im Stau.

  • Das ist doch wieder völliger Blödsinn!
    Damit werden Staus produziert und die Schadstoffbelastung lediglich in andere Bereiche verlagert. Plant man das so, weil in den Randbezirken von Frankfurt keine oder nur vereinzelt Messstationen stehen und man dann behaupten kann, dass die Schadstoffbelastung in der City gesunken ist?!
    Ich plädiere immer noch dafür, dass die Autoindustrie zur Rechenschaft gezogen wird und auf ihre Kosten Hardware-Nachrüstungen vornimmt. Dazu könnte unsere Regierung sie verpflichten...aber da passiert natürlich nichts.

  • da eine vielzahl von pendlern mitschuld am thema fahrverbot sind, sollen sie ruhig leiden. sie wollen die vorzüge frankfurts nutzen (z.b.: arbeitsplätze), aber nicht den preis frankfurts zahlen (höhere mieten, kein riesen garten hinterm haus, usw.). das passt nicht zusammen. doch als wär das nicht genug, dann noch mit dem auto nach frankfurt fahren, obwohl denen schon eine menge verkehrsanbindungen, wie das schienennetz, aufgebaut wurden. wegen denen (wenn das fahrverbot durchgesetzt wird) werde ich als frankfurter bestraft - meine auto-fahrspuren werden durch radwege ersetzt, fahrbahnverengungen und längere ampelzeiten, und die verursacher von außerhalb gurken in ihren käffern fröhlich mit ihren karren weiterhin herum.
    ich würde das ganze ganz radikal lösen: einfuhrstopp für nicht frankfurter kennzeichen von 6-10 uhr und ausfuhrstopp für die von 14-18 uhr, ausgenommen elektroautos. dann hat unsere kanzlerin ihren elektroanteil und frankfurt wird sauberer :) happy end

  • Ein wirksames Mssnahmenbündel wäre:
    1. Parkpreise auf Amsterdamer Niveau (7,50 Euro / Stunde) Und das im ganzen Stadtgebiet, also kein Kostenfreier Parkplatz mehr in der Stadt. Ausnahme nur für Gehbehinderte Personen.
    2. Alle Mehrspurigen Strassen Einspurig, die Verbleibende Fläche an Rad und Fussverkehr.
    3. ÖPNV Ausbau.
    4. Günstiges Parken nur ausserhalb der Stadt, Parkpreis inkludiert ein Gruppentagesticket. (Strassburger Modell) Diese Parkplätze dann sehr gut an den ÖPNV angebunden.
    5. Pakete werden von DHL & Co in Microdepots geliefert und von dort aus mit Lastenrädern ausgefahren. Ausnahme nur über 10 Kg Paketgewicht.

    Wäre für den Autoverkehr hart aber würde ziemlich sicher Funktionieren.

  • An diesen Ampeln könnte die City-Maut kassiert werden. Eine Person im Auto 20 Euro, zwei Personen im Auto 15 Euro, drei Personen im Auto 10 Euro, vier Personen im Auto 5 Euro, natürlich pro Tag. Diese Wasch mich aber mach mich nicht nass Mentalität der meisten Leute lähmt jede notwendige Veränderung. Veränderungen ja, aber keine die mich betreffen. Wer so denkt, ist ein Teil des Problems.

  • Bringt gar nichts, wie kann man nur auf so eine Idee kommen?! Und dann der Name: Pförtkerampeln? Lach mich schlapp.