Die Grafik zeigt die Arbeitslosequote für Mai in der Höhe von 4,4%, unverändert zum Vormoant April.

In Hessen ist die Arbeitslosigkeit im Mai leicht gestiegen. Insgesamt werden weniger offene Stellen gemeldet. Für junge Menschen steigen aber die Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Angela Köth, Sprecherin Arbeitsagentur: "Wir haben eigentlich eine super gute Entwicklung für Hessen."

Mann sitzt auf dem Flur eines Arbeitsamtes
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Die Zahl der Arbeitslosen lag im Mai bei rund 149.000, wie die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte. Das waren knapp 500 Menschen mehr als im April. Die Arbeitslosenquote betrug damit unverändert 4,4 Prozent.

"Eigentlich eine sehr gute Entwicklung"

"Wir haben die niedrigste Arbeitslosenzahl in einem Mai seit 1992", sagte die Sprecherin der Regionaldirektion Hessen, Angela Köth. "Die Arbeitslosenquote von 4,4 Prozent ist die gleiche wie im letzten Monat, und es ist die niedrigste seit 1982." Das bedeute einen "regelmäßigen Rückgang" der Arbeitslosenzahl und der Quote. "Das ist eigentlich eine sehr, sehr gute Entwicklung über so einen langen Zeitraum hinweg."

Mehr Jugendliche kommen zum Zug

Nach wie vor komme die positive konjunkturelle Entwicklung den Arbeitslosen zugute, so dass sie gute Chancen hätten, einen Arbeitsplatz zu finden. Davon profitierten auch die Langzeitarbeitslosen.

Die Jugendarbeitslosigkeit sei ebenfalls in den letzten Monaten und Jahren kontinuierlich gesunken. Die ausbildenden Firmen seien bereit, junge Menschen einzustellen, die sie vielleicht vor drei oder zehn Jahren nicht genommen hätten. "Die haben eine Chance, und das macht sich natürlich auch bei den Zahlen bemerkbar", so Köth.

Weniger offenen Stellen werden gemeldet

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steige immer noch im Vergleich zu den Vorjahren, wenn auch nicht mehr so schwungvoll wie bisher. Allerdings würden inzwischen weniger offene Stellen in den Arbeitsagenturen gemeldet. Das sei aber noch kein Grund von einer Konjunkturschwäche zu sprechen.