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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Wechsel an der Spitze von Opel

Uwe Hochgeschurtz, der neue Vorstandsvorsitzende beim Rüsselsheimer Autobauer Opel.

Renault-Manager Uwe Hochgeschurtz wird überraschend neuer Vorstandsvorsitzender beim Rüsselsheimer Autobauer Opel. Er folgt auf Michael Lohscheller, der nach vier Jahren an der Spitze eine neue Herausforderung sucht.

Der Rüsselsheimer Autobauer Opel tauscht überraschend seinen Chef aus. Neuer Vorstandsvorsitzender der Stellantis-Tochter wird zum 1. September Uwe Hochgeschurtz, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der bisherige Chef der Renault-Region Deutschland, Österreich und Schweiz folgt auf Michael Lohscheller.

Lohscheller war 2017 an die Spitze des Unternehmens gekommen, nachdem Stellantis-Vorgänger PSA das Unternehmen von General Motors übernommen hatte. Er organisierte den Umbau des Unternehmens, bei dem ohne betriebsbedingte Kündigungen tausende Arbeitsplätze gestrichen wurden. Die drei Standorte Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach blieben bestehen, während große Teile des Entwicklungszentrums sowie das Testzentrum in Rodgau-Dudenhofen (Offenbach) verkauft wurden.

Abschied auf eigenen Wunsch

Opel-Chef Lohscheller 2019 bei der Präsentation eines E-Corsa

"Ich werde das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen und mich in Kürze außerhalb von Stellantis neuen spannenden Aufgaben widmen", schrieb Lohscheller in einem internen Schreiben an die Belegschaft. Er verlasse den Konzern schweren Herzens, sehe die Marke nach der Restrukturierung für die Zukunft aber bestens gerüstet. "Wir haben nicht nur erreicht, was wir versprochen haben. In vielen Punkten haben wir unsere Ziele sogar deutlich übertroffen", so der scheidende Vorstand: "Der Blitz strahlt wieder."

Sein Nachfolger werde diesen Kurs fortsetzen, zeigte sich Lohscheller überzeugt. Uwe Hochgeschurtz sei ein "international erfahrener Vertriebs- und Marketingexperte sowie Strategie mit mehr als 30 Jahren Erfahrung", schrieb Lohscheller und appellierte an die Opelaner: "Bitte unterstützen Sie ihn mit ganzer Kraft." Als großes Zukunftsprojekt hatte der Autobauer zuletzt angekündigt, ab dem Jahr 2028 nur noch E-Autos bauen zu wollen.

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