Theodor-Heuss-Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden

Aufatmen für Autofahrer, die zwischen Wiesbaden und Mainz pendeln: Die Theodor-Heuss-Brücke ist nach Sanierungsarbeiten schon am Mittwoch wieder freigegeben worden - verbunden mit der Hoffnung auf weniger Verkehr.

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Die Bauarbeiten an der Theodor-Heuss-Brücke zwischen Wiesbaden und Mainz sind früher als geplant beendet worden. Ja, Sie haben richtig gelesen: früher, nicht später. Bereits am Mittwochmittag ist die Rhein-Brücke wieder für Autos freigegeben worden. Ursprünglich galt der kommende Sonntag als Stichtag.

Die wichtigste Verbindung zwischen den beiden Städten war am 12. Januar für den motorisierten Individualverkehr – sprich Privat-Pkw - gesperrt worden. Zuvor hatten Bauarbeiter bei einer Routineuntersuchung Schäden an den Übergangskonstruktionen in den Pfeilerachsen festgestellt.

Verkehrswende an der Brücke?

Wiesbadens Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne) bedankte sich ausdrücklich bei allen an der Reparatur beteiligten Parteien für ihren Einsatz. Seine Mainzer Amts- und Parteikollegin Katrin Eder äußerte die Hoffnung, dass nach der Brückenöffnung "viele auch künftig im Interesse der Umwelt und der Stauvermeidung weiter das Rad sowie die Angebote des ÖPNV nutzen".

Die Verkehrsgesellschaften hatten für die Dauer der Sperrung ein vergünstigtes Brückenticket angeboten, einen Fahrrad-Shuttleservice eingerichtet und zusätzliche Busse eingesetzt.

Im Schnitt rollen pro Werktag 44.000 Fahrzeuge über die Theodor-Heuss-Brücke, am Wochenende bis zu 15.000 weniger. Tausende Radfahrer und Fußgänger kommen täglich dazu. Die Reparaturkosten in Höhe von etwa 420.000 Euro teilen sich Wiesbaden und Mainz anteilig.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau kompakt, 05.02.2020, 13 Uhr