Das Frankfurter Sicherheitsunternehmen AWO-Protect hat Insolvenz angemeldet.

Das bestätigte dessen Geschäftsführer Roth dem hr am Mittwoch. Die AWO-Protect steht im Verdacht, zu hohe Kosten für die Bewachung von zwei Flüchtlingsunterkünften abgerechnet zu haben. Roth sagte, die AWO-Protect sei als Unternehmen "verbrannt". Im Zuge der "AWO-Affäre" seien Aufträge gekündigt worden. Betroffen seien aktuell noch vier Mitarbeiter. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Untreue und des Betrugs gegen führende AWO-Mitarbeiter.