Ein ICE der Deutschen Bahn fährt in den Hauptbahnhof Frankfurt ein.

Ein Oberleitungsschaden im Bahnhof Riedstadt-Goddelau hatte tagelang für Verspätungen und Ausfälle im Bahnverkehr gesorgt. Am Montag bekam die Bahn die Probleme in den Griff. Es gibt aber noch einzelne Ausfälle und Verspätungen.

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Seit 4 Uhr am Freitagmorgen hatte ein Oberleitungsschaden in Riedstadt-Goddelau (Groß-Gerau) für Störungen im Nah- und Fernverkehr der Bahn gesorgt. Früher als zunächst gedacht konnte die Strecke am Montag wieder freigegeben werden. Zwischen Mannheim und Frankfurt gebe es nach der Instandsetzung keine Umleitungen mehr, twitterte die Deutsche Bahn am Montagmittag.

Die #Oberleitungsstörung im Bahnhof #RiedstadtGoddelau ist beendet. Ab sofort werden die Züge zwischen Frankfurt(M) und Mannheim nicht mehr umgeleitet. Züge, für die ein Ausfall schon verkündet wurde, bleiben im Ausfall. https://t.co/tDPkDpMBI6

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Reisende müssten sich aber weiter auf Verspätungen und teilweise auch auf Ausfälle einstellen. S-Bahnen der Linie S7 fuhren demnach wieder auf der gesamten Strecke, einzelne Züge fielen aber aus. Bei Zügen der Regionalexpress-Linie 70 kam es noch zu Verspätungen.

Ursache für Schaden unklar

Die Oberleitung musste auf einem längeren Streckenabschnitt in Stand gesetzt werden. Warum es am Freitag zu der Störung kam, war zunächst unklar. Betroffen waren mehrere Verbindungen im Regional- und Fernverkehr. Die Züge des Fernverkehrs verspäteten sich zum Teil um bis zu 40 Minuten.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau kompakt, 06.12.2017, 13.00 Uhr