Künftig soll es ein deutsch-französisches Batteriezell-Konsortium geben, das laut einem Medienbericht von PSA/Opel und dem französischen Batteriehersteller Saft gebildet werden soll. Für Opel könnte das Aufwind bedeuten.

Das Bundeswirtschaftsministerium und das französische Wirtschaftsministerium haben sich auf ein erstes Batteriezell-Konsortium in Europa geeinigt. Das hat das Bundeswirtschaftsministerium bestätigt. Man habe einen entsprechenden Vorschlag an die EU Kommission geschickt.

Schub für Elektromonilität

Nach einer Meldung der FAZ soll das Konsortium aus der Opel-Mutter PSA sowie einem französischen Batteriehersteller bestehen. Der Rüsselsheimer Autobauer Opel will die Meldungen nicht kommentieren. Hier heißt es lediglich man begrüße den Ansatz, eine Batteriefertigung in Europa zu etablieren. Aus Branchenkreisen ist zu hören, sollte das Konsortium tatsächlich zustande kommen, könnte das Opel Werk in Kaiserslautern einer der Standorte werden an denen die Batteriezellen produziert werden.

Die EU sowie das Bundeswirtschaftsministerium wollen in Europa möglichst schnell eine eigene Batteriezellproduktion aufbauen um bei der Elektromobilität nicht u.a. von chinesischen Herstellern abhängig zu sein. Die Batteriezellproduktion soll finanziell gefördert werden. Sollte Opel hier zum Zuge kommen könnte das das nach wie vor schwächelnde Unternehmen stärken.