Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia darf Router von Privatpersonen als teilöffentliche WLAN-Hotspots nutzen.

Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag. Unitymedia müsse nicht die Erlaubnis von Kunden einholen, es reiche, dass Kunden der Praxis widersprechen können. Es liege keine Belästigung vor, sagte Richter Thomas Koch (Az: I ZR 23/18). Unitymedia ist auch in vielen Teilen Hessens tätig. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Unitymedia informierte seine Kunden 2016 über Widerspruchsmöglichkeiten.