Zum Auftakt der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Chemie- und Pharmabranche in Wiesbaden haben die Arbeitgeber erneut vor Belastungen wegen des Ukraine-Kriegs gewarnt.

"Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges für unsere Branche sind dramatisch", sagte Verhandlungsführer Oberschulte zu den Gesprächen in Wiesbaden. In dieser Situation Tarifverhandlungen für 1.900 Betriebe mit 580.000 Beschäftigten zu führen, sei ein Drahtseilakt. Bei den Tarifgesprächen am Montag und Dienstag geht es um den ersten großen Flächentarifabschluss des Jahres.