Fresenius-Chef Stephan Sturm hat nationale Alleingänge im Rennen um Corona- Impfstoffe kritisiert.

Vielerorts würden Regeln gebogen, sagte der Manager am Freitag dem "Handelsblatt". So wurde in Russland der weltweit erste Corona-Impfstoff für die breite Bevölkerung zugelassen, obwohl wichtige Tests fehlten. Sturm kritisierte auch die Corona-Politik der Bundesregierung. Sie solle andere Krankheiten im Blick behalten. Ihr "einseitiger Blick" habe die ganze Gesellschaft stark belastet.