Hessens Steuerverwaltung hat im Skandal um umstrittene Aktiengeschäfte bislang in 32 Fällen ermittelt.

In 15 Fällen dieser Cum-Ex-Geschäfte seien die Prüfungen abgeschlossen, sagte Finanzminister Schäfer (CDU)am Mittwoch in Wiesbaden. In den vergangenen Monaten seien dabei weitere 200 Mio. Euro für das Land gesichert worden. Insgesamt seien fast eine Mrd Euro zurückgeführt worden. Aus den 17 noch laufenden Prüfungen könnten weitere rund 200 Mio. Euro zurückfließen "Cum-Ex" gilt als größter Steuerskandal der deutschen Geschichte. Investoren nutzten dabei eine Lücke im Gesetz, um den Staat über Jahre hinweg um Milliarden an Steuern zu prellen. Das Steuerschlupfloch wurde 2012 geschlossen.