Im Prozess um die Neckermann-Pleite im Jahr 2012 hat der Insolvenzverwalter am Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt einen deutlichen Dämpfer erhalten.

Das Gericht ließ zum Prozessauftakt klar erkennen, dass es die Klage auf 19,8 Mio Euro Schadensersatz kritisch sieht. Der Insolvenzverwalter hat die damalige Neckermann-Geschäftsführung sowie den Aufsichtsrat verklagt, weil diese die Pleite zu spät erkannt hätten Das Gericht verlangte nun eine genauere Aufstellung der angeblich unberechtigten Zahlungen. Es fällte noch keine Entscheidung und regte einen Vergleich an.