Die Deutsche Bank will abschließenden Gerichtsentscheidungen im Streit um die Herausgabe von Finanzunterlagen von US-Präsident Donald Trump Folge leisten.

"Wir werden selbstverständlich das befolgen, was die Gerichte letztlich anordnen", teilte das Geldhaus am Donnerstag mit. Das Unternehmen betonte jedoch, bei dem Rechtsstreit keine Partei zu ergreifen. "Die Deutsche Bank respektiert das juristische Prozedere in den USA und hat sich während des gesamten Prozesses neutral verhalten."

Der Supreme Court der USA hatte am Donnerstag zwei Entscheidungen im Streit um die Herausgabe von Finanzunterlagen des Präsidenten bekannt gegeben. Eine davon berührt auch die Deutsche Bank: Mehrere Kongressausschüsse versuchten, an Finanzunterlagen Trumps unter anderem von dem Kreditinstitut einzusehen. Der Supreme Court verwies den Fall aber an untere Instanzen.