In Kassel fällt am Donnerstagnachmittag die Entscheidung, ob der Kali-Konzern K+S eine Entsorgungs-Pipeline in die Oberweser bauen muss.

Unter dem Vorsitz der hessischen Umweltministerin Hinz (Grüne) treffen sich die Weseranrainerländer, um über den Bau der Fernleitung zu beraten. Damit will der Kasseler Kalikonzern notfalls Salzabwässer direkt in die Weser einleiten, um Entsorgungsprobleme zu lösen. Doch mittlerweile setzt K+S auch auf andere Entsorgungswege. Auch Umweltverbände sehen das Pipeline- Projekt kritisch.