E-Scooter stehen vor der Zulassung und auch die Verkehrsbetriebe in Hessen wollen ihre kostenlose Mitnahme gestatten.

Zusammengeklappt würden die batteriebetriebenen Tretroller behandelt wie ein Gepäckstück, sagte eine Sprecherin des nordhessischen Verbunds NVV. Gleiches gilt im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) sowie im Fernverkehr der Deutschen Bahn. Aus Sicht des Fahrgastverbands Pro Bahn sind Platzprobleme vorprogrammiert. "Das kann sehr, sehr schwierig werden, denn die Bahnen sind auf solch flexible Mobilität gar nicht ausgerichtet", sagt der Pro-Bahn-Landesvorsitzende Thomas Kraft.

"Insbesondere in den Bussen sind die Flächen viel zu klein, um Kinderwagen, Rollstühle und andere Fortbewegungsmittel unterzubringen", sagte Kraft. Zu dieser Situation kämen nun die E-Scooter hinzu. Insbesondere zu den Stoßzeiten in Pendlerzügen würden die bestehenden Platzprobleme verschärft - selbst, wenn die Scooter zusammengeklappt seien. "Man hat ja meistens noch mehr dabei als nur den Roller", sagte Kraft. Die deutschlandweite Zulassung ist für den 15. Juni geplant.