Die Deutsche Flugsicherung (DFS) in Langen (Offenbach) und die Telekom wollen mit einer gemeinsam entwickelten Technologie Langstreckenflüge von Drohnen ermöglichen.

Bislang sind Flüge nur in Sichtweite des Drohnenpiloten erlaubt. Die beiden Unternehmen gaben am Mittwoch in Frankfurt die Gründung ihrer Gemeinschaftsfirma Droniq bekannt. Ermöglicht wird die Ortung der unbemannten Flugkörper über das Mobilfunknetz über größere Distanzen. Grundlage ist die Ausstattung der Drohnen mit Mobilfunk-SIM-Karten und einem GPS-System.

Die Geräte werden den Angaben zufolge damit für die Fluglotsen ortbar, aus der Ferne lenkbar und können in Echtzeit Daten mit der Basis-Station austauschen. In Drohnen-Langstreckenflügen stecken nach Einschätzung der Beteiligten Milliarden-Umsätze, etwa bei der Kontrolle von Stromtrassen oder Gleisen, in der Landwirtschaft oder bei der Überwachung von Bauprojekten. Einsatzmöglichkeiten werden auch bei Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften gesehen, zum Beispiel bei der Suche nach Vermissten.