Die Organisation Foodwatch wirft den hessischen Behörden im Umgang mit dem Wurstwaren-Hersteller Wilke und dessen keimbelasteter Wurst Fehlentscheidungen und zu spätes Eingreifen vor.

Foodwatch stützte seine neuerliche Kritik heute auf einen Prüfbericht der Task Force Lebensmittelsicherheit des Regierungspräsidiums Darmstadt. Der Bericht, den Foodwatch im Internet veröffentlichte, bezieht sich auf eine Betriebskontrolle am 2. Oktober bei Wilke, einen Tag nach der vom Kreis Waldeck-Frankenberg angeordneten Schließung des Betriebs. Auf rund 30 Seiten werden in dem Bericht bauliche und hygienische Mängel aufgelistet.

Das hessische Verbraucherschutzministerium teilte mit, es habe damals durch den Bericht erstmals von den Mängeln in dem Betrieb erfahren.