In Hessen gibt es weiterhin ein starkes wirtschaftliches Gefälle zwischen Stadt und Land.

Wie das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, wurde 2017 ein Viertel des hessischen Bruttoinlandsproduktes von 10,9 Milliarden Euro in der Metropole Frankfurt erwirtschaftet. Pro Einwohner wurden hier Waren und Dienstleistungen im Wert von gut 93.000 Euro erstellt. Es folgen bei der Wirtschaftsleistung Darmstadt, Wiesbaden und Kassel. Ländliche Regionen wie die Kreise Werra-Meißner oder Rheingau-Taunus kommen auf gut 25.000 Euro pro Kopf.