Das Amtsgericht Frankfurt hat mit einer einstweiligen Verfügung einem Bankkunden eine Darlehensstundung zugesprochen, nachdem das Geldinstitut ihm das überzogene Konto gekündigt hatte.

Das Geldinstitut hatte zudem eine Rückzahlung bis zum 8. April gefordert. Mit seinem Beschluss stützte sich das Gericht auf das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte.

Der Bankkunde sei im Zusammenhang mit der Pandemie von Kurzarbeit betroffen und verfüge daher derzeit über geringere Einnahmen, hieß es in dem Urteil.