Das Frankfurter Landgericht hat Klauseln der Fluggesellschaft Ryanair gekippt, mit denen Passagiere davon abgehalten werden sollen, Entschädigungsansprüche an Internetportale abzutreten.

Das Gericht sah verschiedene Punkte als rechtswidrig an. Sie benachteiligten Verbraucher unangemessen, lautete die Begründung. Der Kunde müsse selbst entscheiden dürfen, ob er nach Verspätung oder Ausfällen seine Ansprüche selbst verfolge oder an Dritte abtrete. Erstritten hatte das Urteil die Wettbewerbszentrale Frankfurt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.