Ein Projekt zur Traditionspflege im Tabakanbau in Lorsch (Bergstraße) befürchtet nach den Unwettern mit Hagel und Starkregen Qualitätseinbußen bei seinen Zigarren.

Die aromareichen Blätter der Pflanzen seien zerstört, sagte die Leiterin des Kultur- und Tourismusamts, Dewald, am Donnerstag. Nun müsse man schauen, ob sich zumindest die weniger aromatischen mittleren und oberen Blätter ernten ließen. In normalen Jahren würden 8.000 bis 10.000 Zigarren gefertigt. Der letzte Lorscher Tabakbauer gab 2000 auf. 2013 begann das Revival-Projekt.