Der hessische Einzelhandel rechnet mit einem kurzen, aber heftigen Weihnachtsgeschäft.

Entscheidend werden die Verkaufstage um den dritten und vierten Advent sowie zu Jahresbeginn, erklärte am Montag der Präsident des Handelsverbandes Hessen, Jochen Ruths, in Frankfurt. Erneut stünden neben Kosmetika, Büchern, Uhren und Schmuck die diversen Gutscheine ganz oben auf den Wunschlisten.

Die Umsätze der Einzelhändler in Hessen sollen nach der Verbandsprognose um rund 3 Prozent auf dann 8,8 Milliarden Euro steigen. Im Gesamtjahr sollen dann Erlöse von 46,5 Milliarden Euro stehen, auch dieses wären 3 Prozent Wachstum. "Die wirtschaftliche Gesamtlage ist noch gut. Niedrige Arbeitslosenzahlen, eine gute Binnennachfrage und ein starkes Rhein-Main-Gebiet sorgen auch 2019 für ein ordentliches Wachstum", erklärte Ruths laut einer Mitteilung.

Überdurchschnittlich legen weiterhin Online-Anbieter mit einem Umsatzplus von um die 10 Prozent zu. Die Einzelhändler beklagen die nachlassende Kundenfrequenz in den Innenstädten, die steigenden Kosten für Energie und Miete sowie die zunehmenden Probleme, geeignetes Personal zu finden.