Im Kampf gegen den Borkenkäfer läuft Hessens Waldbesitzern die Zeit davon.

Mancherorts stapeln sich die wegen der Schädlinge gefällten Fichten mehrere Meter hoch. Gleichzeitig fehlen Absatzmöglichkeiten. "Das Holz im Moment loszuwerden und aus dem Wald zu bekommen, ist extrem schwer", sagte der Direktor des Hessischen Waldbesitzerverbandes, Raupach. Die Lage sei "katastrophal".

Um Borkenkäfer zu bekämpfen, müssten die betroffenen Bäume gefällt werden. Vor allem Industrieholz ist demnach schwer zu verkaufen. Die Preise sackten in den vergangenen Monaten weiter ab.