Ihre Kommentare Zukunftsmodell Homeoffice? Wie läuft es derzeit bei Ihnen?

42 Kommentare

  • Ich glaube das muss alles nicht sein! Wir haben jedes Jahr eine Krankheitswelle und da hat es keinen interessiert! Ich als Busfahrer bin jeden Tag den Leuten ausgesetzt schon seit etwa 18 Jahren, also so schlimm kann es nicht sein! Wir werden alle nur vorgeführt! Was wäre denn wenn der Öpnv eingestellt würde? Dann würden alle schreien, warum, warum! Maskenpflicht müsste dann jedes Jahr sein

  • Homeoffice ist ein Zukunftsmodell. Wäre es nicht zur Corona Pandemie gekommen, dann wäre das Homeoffice nie so schnell eingeführt worden. Ich finde eine Mischung zwischen Homeoffice und arbeiten in den Firmen, ist die Zukunft. Homeoffice erspart die Wege zur Arbeitsstelle und schont die Umwelt. Durch Skype for Business ist auch der Kontakt und die Kommunikation auf moderne Art gegeben.

  • Liebe Leute, den Begriff gibt es doch gar nicht. Wir arbeiten von zuhause, we do teleworking or work remotely. Kein Ami und kein Engländer versteht diesen komischen Begriff. Erfindet doch nicht dauernd solche Fehler... Mein Favorit, "public viewing" - die öffentliche Aufbahrung von Toten... Pauken haben die Deutschen definitiv verlernt. "Äs giept kain Kartofln mer" - es ist wirklich so gekommen.

  • ...Nachtrag: Den Feierabend kann ich nun auch viel früher zu Hause (statt wortwörtlich in vollen Zügen) genießen. Und man kann vor und nach dem Homeoffice Termine wahrnehmen (Arzt, Einkauf, Sport, Verein, Zeit für die Familie etc.), die sonst gar nicht möglich wären, weil man diese Zeit mit Pendeln verbringt. Abgesehen von all den persönlichen Vorteilen finde ich es toll, dass die Staumeldungen im Radio stark zurückgegangen sind, und die Umwelt freut sich bestimmt auch darüber. Desweiteren sind viele Dienstreisen offenbar gar nicht unbedingt nötig - spart Geld und spart Flüge und Bahnfahrten ein - weniger Flüge, weniger Fluglärm, weniger Kerosin. Arbeitgeber, traut euch!

  • Super! Ich hoffe sehr, dass mein Arbeitgeber das Modell zumindest 1-2 Tage pro Woche beibehält. Ich kann ausschlafen statt in aller Herrgottsfrühe aufzustehen und dann mindestens 1 1/2 Stunden (einfach!) mit der Bahn nach Frankfurt zu fahren. Ich kann meine Arbeit viel schneller und konzentrierter erledigen als im Büro, weil es zu Hause viel ruhiger ist und ich hier dran bleiben kann. Ich nehme zu Hause auch weniger ungesunde und kalorienreiche Lebensmittel zu mir wie in der Kantine. Meine Kollegen vermisse ich nicht, bis auf ganz wenige Ausnahmen, die ich aber auch privat kontaktieren kann. Meine Vorgesetzten vermisse ich schon gar nicht. Die ignorieren mich auch, wenn ich im Büro bin, also wäre das kein Grund. Dank papierlosem Büro kann ich problemlos von zu Hause aus arbeiten. Das wollten nur bisher unsere Chefs nicht, wegen persönlicher Befindlichkeiten. Macht halt mehr her, wenn man vorführen kann: Guckt mal, die gehören alle zu meiner Abteilung! Auf einmal geht es, weil es muss.

  • Bei mir läuft alles sehr gut im Homeoffice. Ich habe auch einen normalen Bürojob der sich super von Zuhause erledigen lässt.
    Auch für mich würde der Stress mit 33 Personen im Großraumbüro wegfallen. Und natürlich der Anfahrtsstress ect. (in jedem Auto sitzt mal eine/er, da redet man vom Umweltschutz? Der Sinn erschließt sich mir auch hier bei gar nicht )
    Sicher gibt es Personen für die ist Homeoffice gar nichts. Aber das sollte jeder für sich selbst herausfinden dürfen.
    Mal ganz abgesehen von der kommenden zweiten Welle, Grippe, Corona ect. Da ist das Homeoffice DIE Lösung, um nicht Abteilungen in Quarantäne zu stecken.
    Aber scheinbar vertraut man den Mitarbeitern leider nicht- sehr schade.
    Es ist auch bei uns leider nicht gewünscht.
    Alles in allem, meiner Meinung nach GAR NICHT zeitgemäß.
    Man schaue sich Unternehmen wie Apple oder Microsoft an. Scheinbar haben diese Konzerne mehr Vertrauen in Ihre Arbeitskräfte.

  • Es läuft gut. Und ist sicherlich gut geeignet für PC Arbeitsaufgaben und für Leute, die sich selbst organisieren können - das seit Jahren angekündigte papierlose Büro - es geht! Besprechungen sind kürzer und konzentrieren sich auf das Wesentliche. Der Drucker wird seltener bedient. Die doppelte Infrastruktur von Wohnraum plus Büroraum verschlingt Bauflächen, macht Arbeitsplätze teuer, Straßen voll, Züge voll, Wohnraum teuer (Konkurrenz), verursacht doppelte Parkplätze, doppelte Heizkosten und Liegenschaftskosten. Auch die gesparten Fahrtkosten und Belastungen durch die Fahrzeiten kommen dem Arbeitnehmer, Arbeitgeber und insbesondere der Umwelt und Familie zugute. Massen von To-Go Kaffeebechern und Fastfood entfallen - spart Geld, Müll und ist gesünder. Und das Gezicke unter Kollegen fällt weg. Homeoffice oder ein Mix daraus ist umweltfreundlich und längst überfällig! Aber das Vertrauen der Vorgesetzten und die technische Arbeitplatzausstattung muss stimmen.

  • Es läuft wunderbar und ich spare 2 Stunden Fahrtzeit täglich (und viele viele km).
    Dadurch kann ich auch das Homeschooling meiner beiden Kinder gut händeln.

    Mein Arbeitgeber plant mobile working auch post-Corona anzubieten.
    Ein richtige Richtung - mein Bürojob kann man gut auch von Zuhause erledigen und so würden 1-2 Tage die Woche im Büro und der Rest von Zuhause ausreichen.

    Work-Life-Balance kann so aktiv gelebt werden.

  • Ich habe einen "stinknormalen" Bürojob, ich könnte ganz locker von Zuhause aus arbeiten, habe sogar extra dafür zu Beginn der Corona-Krise einen Laptop von der Firma bekommen. Aber nein, es müssen alle ins Büro kommen, der Chef möchte nicht das Leute im Home-Office arbeiten, stattdessen kommt man nur mit Maske und nach Fiebermessung rein. Ich finde das überaus verantwortungslos, anstatt für Sicherheit zu sorgen und einen Teil der Belegschaft von Zuhause aus arbeiten zu lassen ist das Büro nun wieder voll.
    Das entspricht nicht der Fürsorge und Sicherheitsvorkehrungen, die ich von einem Arbeitgeber erwarte. Kann man da nichts machen?

  • Ich arbeite seit dem 3. März durchgehend im HomeOffice. Insgesamt klappt alles hervorragend, Kontakte zu den Kollegen gibt es immer noch per Telefon oder Chat. Die Störungen, die für ein Büro mit 4 Personen üblich sind, fallen im HomeOffice weg, insgesamt läuft die Arbeit schneller. Dazu kommt, dass Fahrzeiten Verkehr und Stress unterwegs wegfallen, daher mein Fazit: Ich möchte auch nach Corona so lange wie möglich im HomeOffice arbeiten

  • Ich möchte in Zukunft meine Arbeit in einer Mischung aus Anwesenheit im Büro und Homeoffice machen. Es hat beides Vor- und Nachteile. Kombiniert ergibt das für mich die beste Lösung. Und ich habe das Glück, dass dann auch so umsetzen zu dürfen. Die Vorgesetzten haben gemerkt, dass es von zuhause besser klappt als erwartet und sind kulanter geworden.

  • Ich kann mich im Homeoffice auf vieles besser konzentrieren als im (Großraum)Büro. Empfinde aber wie hier schon gesagt wurde Telkos und Videokonferenzen auch als deutlich anstrengender als Meetings vor Ort.
    Positiv ist die flexiblere zeiteinteilung, man kann besser zwischendurch Termine wahrnehmen oder etwas erledigen.
    Jedoch fehlt mir der persönliche Kontakt zu Kollegen sehr, vieles bekommt man im Büro "nebenbei" mit, was aktuell nicht der Fall ist.

  • Ich finde home office klasse, die Kombination macht es. Wer sich selbst nicht organisieren kann, der hat auch im Büro ein Problem. Generell zu sagen, home office will die Mehrheit nicht, sehe ich als überzogen, denn aktuell kommen mit home schooling ja ganz andere Parameter hinzu, die vielleicht für das Büro sprechen, weil ruhiger. Also, erstmal reflektieren und nicht pauschalisieren, die meisten wollen kein home office... Sehe ich anders!

  • Ich habe bereits vor Corona 3 Tage im homeoffice und 2 im Büro gearbeitet.
    Und seit Mitte März eben 5 Tage homeoffice. Es machte für mich keinen großen Unterschied.
    Der größte Vorteil ist die eingesparte Fahrzeit von knapp 1 Stunde morgens und abends mit dem Auto.
    In der Mittagspause, die zeitlich total flexibel ist, gehe ich eine große Runde mit unserem Hund spazieren, das entspannt und macht den Kopf frei für die 2. Arbeitshälfte des Tages.
    Für mich persönlich ist es das ideale Arbeitsmodell.
    Der Kontakt zu meinen Kollegen findet per mail, Telefon oder Videokonferenzen statt.
    Läuft / lief wie gesagt auch schon vor Corona.
    Diese Woche habe ich 1 Tag im Büro gearbeitet und es war schon schön das Schwätzchen an der Kaffeemaschine (natürlich mit Abstand) zu halten.
    Ich bin trotzdem ein großer Befürworter des homeoffice.

  • Aus der aktuellen Situation Rückschlüsse auf die Homeoffice-Arbeit zu ziehen ist absoluter Quatsch zumindest bezogen auf Arbeitnehmer mit Kindern. Ich habe schon seit Jahren zumindest tageweise von zu Hause aus gearbeitet. Funktionierte ohne Kinder gut und funktionierte auch mit Kindern, solange Schule bzw. Betreuungseinrichtungen geöffnet waren.
    Homeoffice im Normalzustand besdeutet ja nicht wie jetzt, dass man quasi keine Präsenztage hat oder nebenbei die Kinder beschulen muss.

  • 100 Homeoffice finde ich sehr schwierig. Zwar sind keine Kinder im Haushalt, dennoch bedeutet Doppelhomeoffice, das einer am Schreibtisch arbeiten darf, der andere am Esstisch im Wohnzimmer. Der Esstischarbeiter muss mittags immer seinen Tisch räumen. Ergonomie ist Fehlanzeige. Wenn der Arbeitszimmerarbeiter früh Feierabend hat, kann er spazieren gehen oder eine Runde schlafen, aber Wohnzimmer ist dann Tabu. Es fehlt auch der Arbeitsweg. Hätte ich nicht gedacht, da er im Frankfurter Verkehrschaos nicht immer einfach ist. Aber er schafft Abstand und Trennung. Der Arbeitsalltag ist anstrengender. Telkos benötigen mehr Konzentration als Präsenzmeetings. Auch so Themen wie agile Arbeitsweisen sind schwer umzusetzen. Jeder Kollege kämpft mit anderen technischen Problemen/ hat andere Voraussetzungen. Eins ist besser: Das selbst gekochte Essen vs Kantine. Die Verdauung dankts. Aber da ist die Planung ein nicht unerhebl. Aufwand. Der AG freut sich, der AN zahlt Strom, Technik, Möbel, Kaffee

  • Ich persönlich mag Home Office nicht. Habe es kurze Zeit versucht und fühle mich hier mehr unter Druck gesetzt. Wenn ich ins Büro gehe, "steche" ich morgens an und nachmittags ab und gut ist. Im Home Office ist das anders.

    Jetzt während Corona habe ich meinen Kollegen ins Home Office "verbannt", weil wir in unserem Betrieb räumlich getrennter arbeiten sollen. Er hat einen erheblich längeren Arbeitsweg als ich mit meinen 5-10 Min. Und auch in seiner familiären Situation kommt es ihm entgegen. Ist für uns Beide also eine Win-Win-Situation.

    Ein weiterer Kollege aus einem anderen Fachbereich klagt, dass er erheblich mehr Streß im Home Office hat als wenn er im Büro arbeiten würde. Da er global verteilte Ansprechpartner hat, ist es mit den Zeiten halt recht schwierig.

    Man sieht, es ist wirklich sehr unterschiedlich, wie sich das für den Einzelnen ausprägt. Daher sehe ich es auch so, dass man eine Entscheidung für oder wider HO halt immer gut abwägen muss.

  • Ich arbeite derzeit zwei Tage im Büro und drei im Homeoffice und möchte nicht mehr drauf verzichten.
    Das spart mir eine Fahrzeit von zwei Stunden/pro Tag mit ÖPNV, wenn die Bahn pünktlich ist. Da ich aber sonst, nach Feierabend, fast immer in Niederrad auf eine S8 oder S9 warten musste, die (fast immer) mindestens 10 Minuten Verspätung hatte und ich meine Anschlüsse nicht erreichen konnte, hat sich die Fahrzeit entsprechend erhöht.

    Nein-zu diesem System möchte ich nicht zurück und hoffe, dass das so bleiben kann wie es jetzt ist.

  • Aktuell seit Mitte März 5 Tage die Woche in Vollzeit im Home Office. Der Spaß an der Arbeit geht aufgrund der fehlenden persönlichen sozialen Kontakte langsam vollständig verloren

  • HomeOffice im wöchentlichen Wechsel zur Büropräsenz könnte ich mir vorstellen.
    Im HomeOffice können manche Tätigkeiten nicht verrichtet werden.
    Das würde ich für sinnvoll empfinden.
    Somit könnten Unternehmen bei der Büromiete sparen, da sie sie nicht mehr so große Büros mieten müssten.
    Ich selbst war fast 8 Wochen im HomeOffice und Ich bin jetzt freiwillig zurück ins Büro, mir haben meine Kollegen gefehlt und ein paar Dinge, die ich zuhause nicht tun kann sind aufgelaufen.

  • Ich arbeite inzwischen auch sei 2 Monaten im Home Office und kann mich nicht beschweren.
    Ist viel entspannter als im Büro zu arbeiten, ich spare mir jeden Tag 1-1,5 Stunden Fahrt zwischen Wohnung und Büro und kann mich wenn mal weniger zu tun auch weiterbilden.

    Ich denke viele der "Nein" Rückmeldungen sind wegen Kindern, die nicht in die Kita oder Schule gehen können und deswegen daheim sind, und der daraus folgenden Doppelbelastung.
    Die aktuelle Home Office Situation ist also nicht unbedingt die Home Office Situation, die man vor Corona hatte. Wenn die Kinder wieder in die Schule gehen können und die Betriebe wieder einigermaßen normal laufen, wird Home Office wäre für diese Leute Home Office sicherlich nochmal ein gutes Stück angenehmer.

  • Die Frage ist zu wenig differenziert gestellt: möchte ich mehr von zu Hause aus arbeiten als vor Corona? Ja, sicher. Möchte ich nur von zu Hause aus arbeiten? Sicher nicht. Mein Arbeitgeber hat da eine deutlich differenziertere Umfrage für die Mitarbeiter gestartet.

  • Es läuft super gut und ich möchte es in jedem Fall beibehalten und sogar dauerhaft.. kann mir die Umfrage nicht erklären, mein Empfinden ist Anders

  • Homeoffice läuft und gut und ich arbeite gern im Homeoffice. Ich habe zwar keinen eigenen Raum (keine Absetzung bei der Steuer) aber trotzdem Ruhe während des Arbeiten.

    Es läuft auch gut, weil gerade alle meines Teams im Homeoffice sind. Wenn dann wieder alle im Büro sind, dann wird die Kommunikation wesentlich schwieriger. Per WebEx/Skype/Zoom zu einem Meeting zugeschaltet zu werden, in dem alle anderen an einem Tisch sitzen ist grauenhaft.

    Dazu fehlen gerade die ganzen informellen Gespräche. Selbst diese Online-Feierabend-Runden sind grotesk. Gehe ich mit einer Gruppe Kollegen abends in eine Kneipe unterhält man sich mal mit dem einen, mal mit dem anderen, hier redet einer und alle hören zu.

    Und machen wir uns nichts vor - permanentes Homeoffice ist ein Karrierekiller. Auch wenn es viele nicht glauben wollen, jeder Vorgesetzte beurteilt Mitarbeiter besser, die er persönlich kennt.

  • Ich würde am liebsten nie wieder zurück ins Büro. Homeoffice hat für mich nur Vorteile: Besseres Essen als in der Kantine (und niedrigere Fixkosten, weil kein Geld mehr für Kantine draufgeht), weniger Ablenkung durch Kollegen und dadurch eine wesentlich höhere Produktivität, praktisch keine Fahrzeiten mehr (und vor allen Dingen keine massiv verspäteten oder ausgefallenen Züge - schöne Grüße an die Deutsche Bahn!) und dadurch wesentlich mehr Freizeit bei gleichbleibender Arbeitszeit. Würde man mir dauerhaftes Homeoffice anbieten, könnte ich auch einfach an einen Wunsch-Wohnort ziehen, ohne den Job wechseln zu müssen. Was will man mehr?

    Aber natürlich ist Homeoffice nicht für jeden geeignet. Nicht für jeden Beruf und auch nicht für jeden Typ Mensch. Wem der Plausch mit den Kollegen in der Teeküche wichtig ist, wird im Homeoffice sicher nicht glücklich werden. Zudem erfordert es Disziplin mit Blick auf die Arbeitszeit. Aber für mich: Perfekt!

  • Es kommt vermutlich sehr auf die persönlichen Umstände an, ob Homeoffice gefällt oder nicht. Ich habe mein eigenes, kleines Büro zu Hause und keine kleinen Kinder mehr. So ist es sogar ruhiger als an meinem Arbeitsplatz. Außerdem kann ich länger schlafen und muss nicht pendeln, was nebenbei auch der Umwelt nützt. Man kann ja jeden Tag sehen, wie gut der Verkehr läuft, wenn weniger Menschen zur Arbeit fahren. Würde dies beibehalten, könnten vermutlich auch einige Straßenbauprojekte gestrichen werden.
    Allerdings: Wenn ich in einer kleineren Mietwohnung mit schulpflichtigen Kindern leben würde, wäre meine Einstellung zum Homeoffice sicher auch anders.
    Herrn Bothner muss ich jedoch widersprechen: Gerade das intensivere Arbeiten ermöglicht, in der gleichen Zeit mehr zu erledigen und so die Pausen auch einhalten zu können. Schwieriger ist es aber, nur "Chef" zu sein und die Mitarbeiter zu beaufsichtigen während man selber Kaffee trinkt. Das funktioniert im Homeoffice nämlich nicht.

  • Best way to work and save infrastructure and other fixed cost.
    Helps spend time with family with best work-life balance

  • Seit acht Wochen im Home Office. Grundsätzlich möchte ich das auch weiter machen. Aber wie immer in Deutschland gibt es für viele nur schwarz oder weiß. Wieso kann man nicht einfach auf die Eigenverantwortung mündiger Bürger setzen, wie in Schweden vorgelebt. Wieso kann man die Diskussion nicht dahin lenken, dass Mitarbeiter im Rahmen dienstlicher Belange am Arbeitsplatz, selbst über Umfang Home Office entscheiden können. Immer wieder kommen die Mahner und weisen auf Risiken und Gefahren hin, es ist schlimm....

  • Ich denke für Unternehmen und Arbeitnehmer ist diese"zwangweise" Erprobung des Home Office gut. Zwar sollte jeder die Möglichkeit bekommen zu wählen, aber prinzipiell würde ich die Öffnung sehr begrüßen.

    Gerade für Familien und Frauen sehe ich da große Chancen, dass Vereinbarkeit von Familie und Beruf dadurch besser gelingen kann, weil nicht überall die Infrastruktur (Nähe Kita-Arbeitsplatz, Arbeitszeiten und Öffnungszeiten Kita, Kita Kosten u.ä.) für Familien gegeben ist und es Freiräume schaffen kann.

  • Guten Tag! Die Umfrageergenisse passen zu meinen Eindrücken. Ich bin seit 8 Wochen im Homeoffice. Mit Laptop vom Dienst über das private WLan kein Problem. Ich leite ein Referat. Meetings und Absprachen sind aufwendiger, erfordern viel Konzentration. Sie sind daher aber auch oft kürzer.
    Manche Themen + Konferenzen gehen allerdings besser mit Präsenz.
    Für die Zukunft kann ich mir für meine Mitarbeiter und mich selbst einen individuell zugeschnittenen Mix aus Präsenz und Homeoffice vorstellen.
    Vorteil Homeoffice ist für viele übrigens auch der Wegfall langer Anfahrten, im Durchschnitt spart das 1-2 Stunden täglich!

  • Mir ist Homeoffice angeboten worden, aber ich möchte das nicht, weil
    - ich solo bin und sonst zuhause vereinsame. Der persönliche Kontakt mit den Kollegen ist mir wichtig.
    - mein Arbeitsplatz im Büro mit ordentlichem Schreibtisch und Bürostuhl besser ausgestattet ist.
    - ich oft auf Material zurückgreifen muss, das im Betrieb steht. Nicht alles, was ich zur Arbeit benötige, steht als Datei zur Verfügung.

  • Hallo liebe Hessenschau,

    den Titel der Artikels halte ich für verfehlt:
    "Mehrzahl der Hessen will nicht im Homeoffice arbeiten"

    Deutlich besser wäre gewesen Homeoffice ist diffenziert zu betrachten.


  • Für dieses Meinungsbild hätte es keine Umfrage gebraucht.
    Mit ein wenig Erfahrung und gesunden Menschenverstand kommt man selber drauf....
    In ein paar Monaten sieht es sicher etwas anders aus, denn die Rahmenbedingungen zuhause ändern sich drastisch.
    Sparen sie lieber das Geld für gescheite Journalistenarbeit.
    Mit freundlichen Grüßen

  • Jeder wie er mag.

    Der Eine ist besser dran mit der Arbeit ohne Homeoffice, der Andere ist besser dran mit Homeoffice.

    Um die Frage zu beantworten "Zukunftsmodell Homeoffice?" Für einige sicher, für andere nicht.


    Zur zweiten Frage "Wie läuft es derzeit bei Ihnen?

    Gut, Homeoffice bietet Vorteile gegenüber der bisherigen arbeitsweise, die deutlich die Nachteile überwiegen.

    Meine Heransgehenweise generell wäre die Entscheidung Homeoffice oder nicht oder Mischformen den Arbeitnehmern freizustellen.


    Betrachten wir kurz ein anderes Thema: Beginn und Ende der tägliche Arbeitszeit.
    Auch hier gibt es verschiedene Arbeitszeitmodelle. Wobei die Entwicklung weg von starren Zeiten fortschreitet.
    Dennoch gibt es für einige Grupen von Arbeitnehmern immer noch feste Pläne, die einen konkreten Begin und ein Ende der tägliche Arbeitszeit vorgeben.

    Abschließend halte ich die Möglichkeit im Homeoffice arbeiten zu können für einen Gewinn.

  • Homeoffice für immer wäre für mich super. Endlich kein Großraumbüro mehr, flexible Einteilung der Arbeitszeit, Wegfall der hohen Kosten für die nervige Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Zeit für die Kinder, endlich einen Hund anschaffen, den wir uns schon immer gewünscht haben...Da ich in meinem Haus ein eigenes Büro habe, könnte ich auch in Ruhe arbeiten, ohne gestört zu werden. Für mich hat das nur Vorteile. Ich finde, es kommt auch darauf an, in welcher Branche man arbeitet. Für jeden ist das natürlich nicht geeignet.

  • Ich habe schon im Homeoffice gearbeitet, als es den Begriff noch gar nicht gab - als freiberuflich tätige Journalistin im Kulturbereich. Mir kam diese Arbeitsweise sehr entgegen. Die Vorteile: Morgens kein langes Überlegen im Sinne von "Was ziehe ich heute an?", keine langen Fahrten zur Arbeit, kein Frust im Stau. Damit ging eine enorme Zeitersparnis einher. Freie Gestaltung der Arbeitszeit (hier ging allerdings mitunter der Trend zur Selbstausbeutung). Eines muss man auf jeden Fall mitbringen: Disziplin. Und wichtig ist ein Arbeitsplatz, an dem man ungestört sein kann. Ich habe mit dem Homeoffice nur positive Erfahrungen gemacht - aber es kommt sicher sehr auf die Branche und die Art der Arbeit an.

  • Home-Office oder mobiles Arbeiten anhand dieser Situation zu bewerten wird dem nicht gerecht. Wenn die Kinder betreut sind in Kita oder Schule spiegelt sich das Home Office völlig anders da als jetzt. Also halte ich die Umfrage für nicht aussagekräftig.

  • Viele, die im Home Office sind, arbeiten mehr als ihre Wochenarbeitszeit. Oft bleibt der Rechner und dann wird zwischendurch noch schnell was erledigt. Ich persönlich entscheide mich gegen Home Office und fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit. Privat ist privat, Dienst ist Dienst.

  • Persönlich möchte ich nicht im Homeoffice arbeiten, das hat viel mit der Trennung von Arbeits- und Privatleben zu tun; von daher brauche ich mir auch gar keine Gedanken zu machen, ob das von den Arbeitsinhalten her möglich wäre (eher nicht).

    Nicht zu vergessen:
    Homeoffice bedeutet auch Kontakt- und damit häufig auch Vertrauensverlust zu Kollegen.

    Was aber ganz wichtig ist:
    Homeoffice ist ein extrem gefährliches Pflaster - und nicht nur, was die Einhaltung von Ergonomie und Arbeitsschutz angeht. Im Büro und auf dem Arbeitsweg ist verhältnismäßig klar abgrenzbar, was jetzt ein Arbeits- bzw. Wegeunfall ist, im Homeoffice ist dies regelmäßig eher unklar - und das geht in fast allen Fällen zu Lasten der Arbeitnehmer. Bevor es hier also keine klaren und praktikablen rechtlichen Regelungen gibt, sollte sich jeder sehr gut überlegen, was Homeoffice für Konsequenzen haben kann.

  • Nach Corona ist die Situation doch ganz anders. Die Kinder sind in der Schule oder im Kindergarten. Ich finde HO sehr vorteilhaft. Die lästige Fahrzeit fllt weg, man ist flexibler und ungestörter beim arbeiten. Ich arbeite in einem Großraumbüro und empfinde diese Ruhe zu Hause als sehr effektiv. Natürlich gibt es Berufe, wie in ihrem Beispiel als Badgestalter, die nicht geeignet sind. Die Arbeitswoche in 3 Tage HO und 2 Tage Büro finde ich auch gut. HO ergibt eigentlich mehr Vorteile. Weniger Umweltbelastung, mehr Ruhe, flexibler Abeitszeit.

  • Viele Menschen werden in der Zeit nach Corona in ihre Büros in Darmstadt, Frankfurt, Offenbach etc. zurückkehren. Damit sie das künftig vermehrt mit Bahn und Bus tun (fürs Klima), muss der Verkehrsminister für mehr Platz in den Zügen sorgen und endlich eine aktive Reaktivierungs-Politik betreiben, statt Bahnstrecken-Stilllegungen über seine grüne Regierungspräsidentin zuzustimmen wie bei der Gersprenztalbahn nach Groß-Bieberau.

  • Die Umfrage mag zwar repräsentativ sein aber sie spiegelt nicht den Alltag. Denn, wird nach Corona das Home-Office beibehalten, sind auch die Kinder außer Haus betreut, was sie im Moment nicht sind.
    Das ist meines Erachtens der Hauptgrund, warum sich die Mehrzahl gegen das Home-Office entschieden hat.