Im Rechtsstreit um den dritten Börsengang der Deutschen Telekom wird den Klägern ein Vergleich angeboten.

Bei Annahme erhalten sie den im Jahr 2000 geleisteten Kaufpreis zurück, von dem zwischenzeitlich gezahlte Dividenden und ungefähr der heutige Kurswert abgezogen werden. Aufgeschlagen werden 70 Prozent der üblichen Prozesszinsen. Die Aktien bleiben im Besitz der Anleger.

Darauf verständigten sich am Dienstag vor dem Oberlandesgericht Frankfurt maßgebliche Anlegerschutzanwälte und die drei Beklagten Telekom, Bundesrepublik Deutschland und die Bank KfW.